Helvetia


Distrikt Helvetia

Weiblicher Habichtsadler Senu spürt den Frühling
Weiblicher Habichtsadler Senu spürt den Frühling

«Russlands Angriffskrieg wurde von langer Hand vorbereitet. Letztjährige Cyberangriffe und nicht aufgefüllte Gasspeicher in Europa belegen dies.»
– Amaya Gubser, Vize-Gouverneurin

Verurteilung des russischen Angriffs auf die Ukraine

24.02.2032 06:14 (Schmutziger Donnerstag), HQDH: Der Distrikt Helvetia verurteilt die russische Aggression auf die Ukraine aufs Schärfste. Der Ukraine-Konflikt ist in der Nacht auf Donnerstag eskaliert. Europa erwacht im Krieg, nachdem Russland begann, die gesamte Ukraine anzugreifen. Die militärische Invasion muss unverzüglich gestoppt werden. Alle feindlichen Truppen müssen sich aus dem ukrainischen Staatsgebiet zurückziehen. Das schliesst die annektierte Halbinsel Krim und die von prorussischen Separatisten kontrollierten Gebiete Donezk und Luhansk im Osten ein. Wir unterstützen die Ukraine mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln und schliessen uns internationalen Sanktionen an.

Sämtliche russischen Vermögenswerte bleiben im Distrikt Helvetia eingefroren – auch von Präsident Wladimir Putin und Aussenminister Sergej Lawrow, bis alle Reparationsforderungen und globalen Langzeitfolgen des Kriegs beglichen sind. Wir setzen uns aktiv dafür ein, dass die Russische Föderation bis auf weiteres von allen globalen Institutionen ausgeschlossen wird, seinen Sitz in den Vereinten Nationen sowie seinen ständigen Sitz und das Vetorecht im UNO-Sicherheitsrat für immer verliert. Putin soll samt seiner Entourage vor einem internationalen Gericht zur Rechenschaft gezogen werden. Wir fordern, dass Russland nie mehr Nuklear- und Massenvernichtungswaffen besitzen darf.

«Russland soll ein Naturschutzgebiet werden. Als entmilitarisiertes Land soll es zu mehr Sicherheit in Europa und der Welt beitragen.»
– Benjamin Königsfeld, Gouverneur

Eindringlicher Appell an die Weltgemeinschaft

06.01.2032 15:06 (Dreikönigstag), HQDH: In dieser schwierigen Zeit der Grossen Krise fordert der Gouverneur Ben Königsfeld die menschliche Gemeinschaft zu mehr Zusammenarbeit, Respekt, Solidarität und Frieden auf. Die globalen Herausforderungen lassen sich nur gemeinsam lösen. Das Prinzip Hoffnung wird uns in dieser Pandemie nicht retten. Wir spielen weiter auf Zeit und leben über unsere Verhältnisse. In den reichen Ländern verbrauchen wir zu viele Ressourcen und Energie, in den armen Teilen der Welt leben zu viele Menschen im Elend. Mindestens die Hälfte unseres Planeten sollte ausschliesslich für die Natur reserviert sein. Die Bevölkerungszahl und ihr ökologischer Fussabdruck müssen für die gesamte Erde in Einklang stehen. Nur mehr Bescheidenheit und Nachhaltigkeit sichern das Überleben zukünftiger Generationen.

Der Mensch ist das Letzte

05.01.2032 12:44, HQDH: «Die Erde hat mit ihren Hervorbringungen auch nicht immer ein gutes Händchen. Aber ihr Korrekturprogramm funktioniert ganz ordentlich.», schreibt Roman Bucheli in seinem Beitrag Der Mensch: die dümmste Erfindung seit den Dinosauriern im NZZ-Feuilleton.

«Die Natur kam einmal ganz gut ohne den Menschen zurecht. Wieso sollte sie es nicht wieder können?»
– Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung

Bisherige Pandemiemassnahmen bleiben in Kraft

04.01.2032 11:38, HQDH: Diese bewährten Regeln zur Bekämpfung der CV29-Virus Pandemie gelten unverändert im gesamten Distrikt Helvetia seit über einem Jahr. Wie verfolgen eine Null-Toleranz-Strategie zum Schutz der Bevölkerung und Natur. Für Tiere und Pflanzen gelten ebenfalls strenge Einreiserichtlinien.

Distrikt Helvetia feiert einjähriges Jubiläum

03.01.2032 13:41, HQDH: Vor genau einem Jahr wurde der Distrikt Helvetia gegründet. Aus der ehemaligen Schweiz entstand während der todbringenden CV29-Virus Pandemie ein einzigartiges Naturschutzgebiet in Europa, das UNESCO Weltnaturerbe ist. In fast allen Ländern der verbleibenden Welt sinkt die Bevölkerungszahl dramatisch. Ihr Pandemiegeschehen wird stark von laschen Grenzkontrollen sowie Impfskeptikern und -gegnern bestimmt.

Mit Energie und Wasser versorgen wir uns selber, zum Beispiel mit erneuerbarer und dezentraler Stromversorgung. Die Selbstversorgung mit Nahrungsmittel hat sich stark verbessert und dürfte in ein paar Jahr mehrheitlich erreicht werden. Die Wirtschaft läuft aufgrund der exzellenten Pandemiesituation rund. Rohstoffe werden recycelt. In Zusammenarbeit mit Toyota, Jeep und Land Rover produzieren wir Elektro-Geländefahrzeuge. Immer mehr mit Wasserstoff betriebene Nutzfahrzeuge sind im Einsatz. Viele neue Arbeitsplätze wurden im Natur-, Umwelt-, Klima- und Grenzschutz geschaffen. Dem Gesundheitswesen geht es verglichen mit dem Ausland sehr gut. Der Tourismus profitiert von Gästen, die länger bleiben und ihren Aufenthalt immer öfter mit medizinischer Versorgung kombinieren.

«Wir müssen die Erde kühlen und das sechste Massenaussterben stoppen, wenn wir den Untergang unserer Zivilisation verhindern wollen.»
– Benjamin Königsfeld, Gouverneurs

Leicht gesunkene Bevölkerungszahl

02.01.2032 06:59 (Berchtoldstag), HQDH: Am 31. Dezember 2031 lebten im Distrikt Helvetia 757'666 Bürgerinnen und Bürger. Die Bevölkerungszahl ist um 68'034 Personen oder 8.24 Prozent leicht zurückgegangen. Ende 2031 waren es noch 825'700. Das CV29-Virus war vor allem im Januar, und etwas abgeschwächt im Februar, für sehr viele Todesfälle verantwortlich.

Der weisse Königstiger ist eine sehr seltene Variante des Bengal-Tigers
Der weisse Königstiger ist eine sehr seltene Variante des Bengal-Tigers

Der König des Dschungels – das Jahr des Tigers

01.01.2032 08:45 (Neujahr), HQDH: 2010, im chinesischen Jahr des Tigers, lebten nur noch 3'200 Tiere in freier Wildbahn. Die Zukunft der majestätischen Katze ist nach wie vor ungewiss. Nicht nur die Wilderei auf sie selbst und ihre Beutetiere, sondern auch die Zerstörung der Wälder und der Klimawandel sind eine grosse Bedrohung für die Grosskatze.

Noch immer werden durchschnittlich 10 Millionen Hektaren Wald pro Jahr vernichtet. Am Beispiel des Tigers wird dies auf besonders dramatische Weise deutlich. 93 Prozent seiner ursprünglichen Lebensräume sind bis heute zerstört. Tiger, viele weitere Arten, aber auch wir Menschen verlieren dadurch eine wichtige Lebensgrundlage.

Zusammen mit dem WWF machen wir uns mit Erfolg für den Schutz der grössten Raubkatze der Erde und ihrer Lebensräume stark. Die Zahlen der freilebenden Tiger steigen seit Jahrzehnten zum ersten Mal an. Heute sind es wieder etwa 3'890 Tiere.

Naturschutzgebiet schafft lebendige Ökosysteme

31.12.2031 08:24 (Silvester), HQDH: Die Natur im Distrikt Helvetia erholt und regeneriert sich. Die Biodiversität und Artenvielfalt steigen langsam. Flora und Fauna erobern immer mehr von den Menschen verlassene Lebensräume zurück. Gewässer und Strassen werden sukzessive renaturiert. Nicht mehr benötigte Infrastruktur wird abgebaut oder aufgegeben. Schutzgebiete werden durch einen mindestens zwei Kilometer breiten Puffer von Landwirtschafts-, Industrie-, Gewerbe- oder Wohnzonen getrennt. Zusammen mit den Nachbarländern wurde eine zusammenhängende Alpenschutzzone geschaffen.

«Es gibt ein von Ressourcen-Verbrauch entkoppeltes Wachstum. Man kann auch wachsen, ohne immer mehr zu verbrauchen.»
– Thomas Vellacott, CEO WWF Schweiz

Neujahrsgrüsse und Erinnerung an Feuerwerksverbot

30.12.2031 07:58, HQDH: Die Regierung wünscht allen Bewohnerinnen und Bewohnern des Distrikt Helvetia gute Gesundheit und ein frohes neues Jahr. Nach einem erfolgreichen Start, setzen wir uns auch 2032 global für die Erhaltung der Natur ein. Zum Schutz aller Lebewesen und der Umwelt ist das Abfeuern von Feuerwerk im ganzen Land seit der Gründung verboten. Dies gilt besonders für die Silvesternacht. Grosse Feuer sind wie am 1. August in bewohnten Gebieten erlaubt, nicht aber in Naturschutzzonen. Prost und guten Rutsch ins Neujahr!

WWF warnt vor katastrophalem Artensterben

29.12.2031 17:10, HQDH: Rund eine Million Arten könnten innerhalb der nächsten Jahrzehnte aussterben, befürchtet der WWF (World Wide Fund For Nature). Laut der Natur- und Umweltschutzorganisation droht uns das «grösste Artensterben seit dem Ende der Dinosaurierzeit». Die Zahl der als bedroht geführten Tier- und Pflanzenarten in der Internationalen Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN hat mit mehr als 142'500 Arten einen Höchstwert erreicht. Davon gelten über 40'000 als bedroht, mehr als je zuvor. Neben den Verlierern im Tierreich, wie Afrikanischen Waldelefanten, Eisbären, Haien und Rochen, Fischarten wie Dorsch, Stint, Lachs oder Stör, Tigern in Südostasien, Kranichen und Laubfröschen, gibt es auch Gewinner. Dazu zählen der Iberische und der Eurasische Luchs, das Nepalesische Panzernashorn, das Siam-Krokodil, die Grosstrappe und der Bartgeier.

Wir kämpfen immer noch gegen statt für die Natur

28.12.2031 09:21, HQDH: Die Menschheit steht durch die Pandemie, den Klimawandel, sowie Konflikte und Kriege vor dem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kollaps. Die Natur leider unter dem Verlust von Biodiversität, dem Artensterben, der Umweltzerstörung und -verschmutzung. Der Untergang unserer Zivilisation läuft bereits. Die Ökosysteme werden sich ohne den Mensch wieder erholen. Offen ist nur die Frage, ob wir der Natur eine bewohnbare Erde oder eine zweite Venus hinterlassen.

Zu wenige Länder sind dem Beispiel des Distrikt Helvetia bezüglich Naturschutz und Pandemiebekämpfung gefolgt. Globalisierung, Tourismus, Mobilität und offene Grenzen verbreiten die hochansteckende Omikron-Variante des CV29-Virus auf dem ganzen Globus extrem schnell. Staaten wie Australien, China und Neuseeland zeigen mit restriktiven Massnahmen, wie das Virus einzudämmen ist. Kriegerische Auseinandersetzungen werden jedes Jahr zahlreicher und dauern immer länger. Die Weltbevölkerung sank gemäss Schätzungen auf die Hälfte.

Frühlingshafte Temperaturen Ende Dezember, locken Murmeltiere aus dem Winterschlaf
Frühlingshafte Temperaturen Ende Dezember, locken Murmeltiere aus dem Winterschlaf

Die Folgen des Klimawandels beschleunigen sich weiter

27.12.2031 13:37, HQDH: Die katastrophalen Auswirkungen der Erderwärmung haben sich im letzten Jahrzehnt stark beschleunigt. In den letzten 10 Jahren wurde das Fallen von immer mehr Kipppunkten von der Wissenschaft bestätigt. 2030 kollabierte der Thwaites-Gletscher in der Antarktis und riss den grössten Teil des instabilen westantarktischen Eises mit sich. Das Verschwinden der Westantarktis dürfte den Meeresspiegel um bis zu 2.4 Meter ansteigen lassen. Das Grönlandeis verschwindet im Rekordtempo, die Nordatlantische Umwälzströmung kommt immer mehr zum Stillstand, das Auftauen des Permafrosts ist unumkehrbar, der Jetstream spielt verrückt und der Amazonas ist endgültig verloren. Die durch den menschengemachten Klimawandel im Gang gesetzten Prozesse laufen zunehmend schneller als erwartet ab. Die Entwicklung ist schon lange ausser Kontrolle geraten und verstärkt sich selbst.

Epidemische Lage bleibt trotz Omikron unter Kontrolle

26.12.2031 06:00 (Stephanstag), HQDH: Die CV29-Virus Pandemie wird durch die strikten Einreisebeschränkungen und die vollständige Durchimpfung der Bevölkerung in Schach gehalten. Im Distrikt Helvetia sind nur wenige Fälle mit der in Europa grassierenden gefährlicheren Delta-Variante aus Indien und der neuen ansteckenderen Omikron-Variante aus Südafrika bekannt. Vereinzelte Ausbrüche sind lokal und konzentrieren sich auf die Grenzregionen. Meist sind illegale Grenzübertritte dafür verantwortlich. Die betroffenen Gebiete werden sofort hermetisch abgeriegelt.

Sechs Monate nach der zweiten Impfung erhielten alle Einwohnerinnen und Einwohner die dritte Auffrischungsimpfung, den sogenannten Booster gegen Delta. Personen mit Immunschwäche erhalten die vierte Spritze. Der Proteinimpfstoff des Herstellers Novavax, mit einer Wirksamkeit von 90 Prozent gegen die britische Alpha-Variante, wurde neu zugelassen. Für die Grundimmunisierung sind zwei Dosen notwendig.

«Seit zwei Jahren ist das Gesundheitssystem überlastet. Die harte Triage entscheidet über Leben und Tod. Im Vergleich zu uns, regieren weiterhin das Geld und die Wirtschaft in Europa.»
– Benjamin Königsfeld, Gouverneur

Ökologische Schulden für mehr Biokapazität abtragen

25.12.2031 12:00 (Weihnachten), HQDH: Der Distrikt Helvetia fordert alle Länder dieser Welt auf, rasch ihre historisch verursachten ökologischen Schulden abzutragen und der Natur zurückzuzahlen. Das heisst der zu grosse ökologische Fussabdruck vergangener Generationen muss durch drastische Reduktion mindestens vollständig kompensiert werden, damit sich das Ökosystem der Erde wieder regenerieren kann und dringend nötige Biokapazität geschaffen wird.

Weltweite übersteigt die Nachfrage nach natürlichen Ressourcen seit 1971 das Angebot an regenerierten Ressourcen. Aktuell sind zwei Erden nötig, um den jährlichen Ressourcenverbrauch der Weltbevölkerung zu decken. Besonders in der Pflicht stehen die reichen westlichen Länder wie die USA und Europa. Wir gehen mit gutem Beispiel voran, und wollen den zu viel konsumierten Verbrauch der ehemaligen Schweiz bis spätestens Ende 2039 der Natur zurückbezahlen.

Deeskalation zwischen Russland und der Ukraine

24.12.2031 18:00 (Heiligabend), HQDH: Um die angespannte Lage des russischen Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze zu entschärfen, schlägt der Distrikt Helvetia vor, dass Russland die annektierte Halbinsel Krim und die besetzten Gebiete in der Ostukraine bedingungslos an die Ukraine zurückgibt. Nach dem Abzug der Truppen soll mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und allen beteiligen Akteuren, auf diplomatischem Weg eine friedliche Lösung des Konflikts in Osteuropa vereinbart werden. Als versöhnliche Geste soll Moskau die vier mutmasslichen Täter des Abschusses der Malaysia Airlines mit Flugnummer MH17 an die Niederlande ausliefern, und alle Opfer entschädigen.

Russische Kampfpanzer und Militärlastwagen an der Grenze zur Ukraine
Russische Kampfpanzer und Militärlastwagen an der Grenze zur Ukraine

Weniger Menschen und mehr Natur als Lösung

14.04.2031 08:30, HQDH: Die Berichterstattung über den Distrikt Helvetia geht nach 100 Tagen für eine bessere Welt zu Ende. Nun liegt es in den Händen der Menschen diesen Traum zu verwirklichen, bevor das letzte Stück Wildnis dem menschlichen Expansionismus zum Opfer gefallen ist. Das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur muss unverzüglich wiederhergestellt werden. Wir engagieren uns für die Freiheit der Natur. Zukünftige Generationen werden uns dafür danken.

«Wir sind Kinder und Bewohner der Biosphäre. Mit all den Wundern der Natur schenkt sie uns eine Welt voller Leben.»
– Amaya Gubser, Vize-Gouverneurin

Verseuchtes Wasser aus Fukushima darf nicht ins Meer

13.04.2031 07:44, HQDH: Die japanische Regierung will eine Million Tonnen kontaminiertes Kühlwasser aus dem zerstörten Atomkraftwerk Fukushima in den Pazifik ablassen. Das Tritium-Wasser muss erneut gefiltert und verdünnt werden, um schädliche Isotope zu entfernen und internationalen Standards zu entsprechen. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) hat den Vorschlag für das Ablassen des aufbereiteten Fukushima-Wassers gebilligt. Die Pläne haben Proteste bei Umweltschützern, Fischern und Landwirten der Region ausgelöst sowie Besorgnis in Peking und Seoul. Der Distrikt Helvetia fordert Japan im Namen der bedrohten Lebewesen und Ökosysteme auf, das radioaktiv belastete Kühlwasser fachgerecht in fester Form zu lagern, und nicht in die Natur zu leiten.

Erfolgsbilanz der Regierung nach 100 Tagen

13.04.2031 03:15, HQDH: Der Gouverneur Ben Königsfeld ist heute hundert Tage im Amt. Zusammen mit Vize-Gouverneurin Amaya Gubser und seiner Regierung hat er im Naturschutzgebiet Distrikt Helvetia seit der Gründung am 3. Januar 2021 zur Stunde Pi viel erreicht.

Selbstverständlich lief in dieser turbulenten Zeit nicht alles rund und Fortschritte sind bei folgenden Problemen notwendig.

Die Gesichter der Menschen – Frauen, Männer und Kinder des Distrikt Helvetia
Die Gesichter der Menschen – Frauen, Männer und Kinder des Distrikt Helvetia, DHN

WHO meldet exponentielles Wachstum der Pandemie

12.04.2031 17:29, HQDH: Im Kampf gegen das CV29-Virus ist nach Überzeugung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein kritischer Punkt erreicht. Die Zahl der Neuinfektionen und der Todesfälle ist zum siebten Mal in Folge auch in der vergangenen Woche deutlich angestiegen. Letzte Woche sind 4.4 Millionen Neuinfektionen gemeldet worden, vor einem Jahr waren es um diese Zeit etwa 500'000 Fälle gewesen. Die Lieferung und Verabreichung von Impfstoffen laufe zwar, aber das reiche zumindest aktuell nicht aus.

Reiche sollten ihr Vermögen für die Natur spenden

12.04.2031 15:42, HQDH: Die Einkommen und Vermögen sind auf diesem Planeten sehr ungleich verteilt. Die oberen 10 Prozent besitzen 85.2 Prozent des Weltvermögens. Die CV29-Pandemie hat die Vermögensverteilung und soziale Ungleichheit weiter verschärft. Der ökologische Fussabdruck der reichsten Personen ist gigantisch. Die Reichen sollten deshalb ihr Geld grösstenteils zur Rettung der Natur investieren. Wir unterstützen Projekte, um möglichst grosse und zusammenhänge Naturschutzbiete und Reservate zu Land und zu Wasser zu schaffen.

Wild lebende Shetlandponys freuen sich über den Besuch von Kara
Wild lebende Shetlandponys freuen sich über den Besuch von Kara

Europa beneidet unsere Krisenbewältigung

11.04.2031 23:52, HQDH: Die dritte Woche in Folge bleiben neue Ansteckungen mit dem CV29-Virus mit nur einem Fall innert sieben Tagen äusserst tief. Die Pandemie prallt aktuell an unseren dichten Grenzen ab. Wir sind der heimliche Wirtschaftsmotor der Europäischen Union, weil wir das einzige Land ohne Einschränkungen sind und durchgängig alle Personen geimpft haben. Rasches und entschlossenes Handeln führte uns an die Spitze von Europa. Jede Helvetierin und jeder Helvetier trug zu diesem Erfolg bei.

«Taten statt Worte ist das Geheimnis des Distrikt Helvetia.»
– Laura Kraft, angehende Astronautin

Umwelt stärker belastet als bisher angenommen

11.04.2031 08:23, HQDH: Die Böden, Bäche und Seen im Distrikt Helvetia sind stärker verschmutzt als noch vor einigen Jahren angenommen wurde. Dies belegen rund 20 Studien, die in den letzten sieben Jahren durchgeführt wurden. Die Pestizide in der Umwelt seien weiter verbreitet als erwartet, lang andauernd und schwer abbaubar. An vielen Stellen, die als unberührt galten, wurden Pflanzenschutzmittel entdeckt. Scienceindustries, der Dachverband der chemischen und pharmazeutischen Industrie, erkennt die Bedeutung dieser Forschungsarbeiten an.

«Das Ausmass der Umweltverschmutzung entpuppt sich auch bei uns als erschreckend. Ich rechne mit einem Aufräummarathon, der länger als die veranschlagten zehn Jahre dauern wird. Sorry.»
– Benjamin Königsfeld, Gouverneur

Von null auf 100 gegen das CV29-Virus in 77 Tagen

10.04.2031 21:37, HQDH: Während die meisten Ländern seit über einem Jahr versuchen das CV29-Virus einzudämmen, hat der Distrikt Helvetia die Pandemie auf dem Höhepunkt der zweiten Welle erfolgreich in nur 77 Tagen bekämpft. Das heisst in elf Wochen vom totalen Shutdown zurück zum gewohnten Alltag, mit Ausnahme der bis auf weiteres gültigen Einreiserestriktionen. Gleichzeitig wurde praktisch die gesamte Bevölkerung mit den Vakzinen von Pfizer/BioNTech oder Moderna geimpft. 6.8 Millionen Impfdosen wurden bisher an die Covax-Initiative und an befreundete Länder gespendet. Die Europäische Union wurde mit 3.5 Millionen Dosen beliefert. Der Vektor-Impfstoff von Johnson & Johnson wurde etwa zwei Prozent der Bevölkerung gespritzt. Dem Impfstoff von Johnson & Johnson wurde nach Thrombose-Fällen die Zulassung entzogen. Das chinesische Serum Sinopharm mit einer enttäuschenden Wirksamkeit von 50 Prozent wird vorerst nicht zugelassen.

CV29-Virus-Statistik des Distrikt Helvetia 2031 [Einwohnerzahl: 825'700 am 3. Jan.]
CV29-Virus-Statistik des Distrikt Helvetia [Einwohnerzahl: 825'700 am 3. Januar 2031]

Red Dragon Spezialeinheit beschützt Leben

10.04.2031 16:55, HQDH: Die Red Dragon Spezialeinheit wurde vom Gouverneur Ben Königsfeld ins Leben gerufen, um Lebewesen die in Gefahr sind überall und jederzeit zu beschützen sowie notfalls zu retten. Der multinationalen Truppe gehören neben der westlichen Welt wie Europa, den USA und Israel, auch Staaten wie China und Russland an. Die Red Dragon Mitglieder sind mehrheitlich weiblich, weshalb sie oft als «die Amazonen des Distrikt Helvetia» bezeichnet werden. Nur die besten Kämpferinnen und Spezialisten schaffen es in diese Einheit, die direkt der Regierung unterstellt ist. Ihre Moral, Taktik und Ausrüstung sind einzigartig – egal ob Cyberabwehr, Künstliche Intelligenz, autonome, atomare, biologische oder chemische Waffen.

Ben Königsfeld inspiziert eine geheime, unterirdische Kommandozentrale der Red Dragon Squad
Ben Königsfeld inspiziert eine geheime, unterirdische Kommandozentrale der Red Dragon Squad, DHN

Vogelgrippe breitet sich in Deutschland aus

09.04.2031 18:48, HQDH: In Deutschland wurden infizierte Junghennen verkauft, wodurch sich die Vogelgrippe über mehrere Bundesländer ausbreiten konnte. Die vorbeugenden Massnahmen werden deshalb ab sofort verschärft. In allen betroffenen Gebieten wird dringend empfohlen, den Auslauf von Geflügel im Aussenbereich zu beschränken. Zukäufe aus Deutschland sind online zu melden. Zusätzlich zum Importverbot wird der Export von Geflügel, Fleisch und Eiern befristet verboten.

Reduktion und Rückzug dauern länger als vorgesehen

08.04.2031 15:17, HQDH: Die Reduktion der Bevölkerung und der Rückzug zugunsten der Natur nehmen mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant. Die Wiederherstellung, Renaturierung und Revitalisierung von grossflächigen und miteinander verbundenen Ökosystemen kommt nur schleppend voran. Der Aufwand und die Kosten für den Rückbau der von Menschen genutzten Flächen und Infrastruktur wurden bisher unterschätzt. Die Verschmutzung der Umwelt und das Ausmass der Zerstörung ist deutlich grösser als erwartet. Das heisst die Säuberung und Entgiftung benötigt mehr Ressourcen. Die Regierung entschuldigt sich für die zu optimistischen Schätzungen zur Erreichung beider Ziele.

Wir konzentrieren uns auf besonders gefährdete Gebiete und solche, bei denen mit wenig Einsatz viel erreicht werden kann.»
– Amaya Gubser, Vize-Gouverneurin

Gegen Politisierung des Sports und finanzielle Exzesse

08.04.2031 12:02, HQDH: Der Distrikt Helvetia spricht sich gegen die Politisierung der Olympischen Winterspiele in Peking aus. Der amerikanische Präsident Joe Biden erwägt wegen den Menschenrechtsverletzungen in China einen möglichen Olympia-Boykott. Wir setzen uns ebenfalls gegen exorbitant hohe Spitzensaläre und Preisgelder in Sportarten wie beispielsweise American Football, Basketball, Fussball, Golf oder Tennis ein. Die Kommerzialisierung des Sports muss zugunsten der Förderung des Breitensports aufgegeben werden. Die ökologische Verträglichkeit und Nachhaltigkeit sollten zuoberst auf der Prioritätenliste stehen, nicht Abzockerei, Korruption und Günstlingswirtschaft. Grossereignisse sind deshalb zu hinterfragen.

Aprilwetter – blühender Nektarinenbaum nach winterlichem Graupelschauer
Aprilwetter – blühender Nektarinenbaum nach winterlichem Graupelschauer

Grosser Teil der Libellen auf der Roten Liste

07.04.2031 14:35, HQDH: Viele Libellen im Distrikt Helvetia sind bedroht, weil ihre Lebensräume und Nahrungsgrundlagen durch den Menschen gefährdet werden. Saubere Fliessgewässer mit grossen Auen sind rar geworden. Auch fehlen nährstoffarme stehende Gewässer und Feuchtwiesen. Von 76 nachgewiesenen Libellenarten sind drei bereits ausgestorben. 30 Arten stehen auf unterschiedlichen Gefährdungsstufen und 42 gelten als nicht gefährdet. Für eine Art fehlen die Daten für eine Einstufung. Die Naturschutzorganisation BirdLife fordert einen besseren Schutz der Insekten und eine ökologische Umwelt.

Buchtipp: «Schöpfung ohne Krone» von Eileen Crist

06.04.2031 13:12, HQDH: Schöpfung ohne Krone: Warum wir uns zurückziehen müssen, um die Artenvielfalt zu bewahren (Originaltitel: Abundant Earth: Toward an Ecological Civilization) ist das aktuelle Werk der Autorin Eileen Crist und wird der Bevölkerung zum Lesen empfohlen. Der Distrikt Helvetia entwickelt sich in diese Richtung. Nachfolgend der Klappentext des Buchs und eine Leseprobe (PDF).

Hunderte Wale, die vor der Küste von Wales Heringsschwärme jagen; gewaltige Bisonherden in der amerikanischen Prärie; dichte Urwälder auf allen Kontinenten: Pflanzen und Tiere verteilten sich vor gar nicht langer Zeit in unfassbarer Fülle und Vielfalt über die ganze Erde.

Heute sind unzählige Arten vom Aussterben bedroht und die wilde Vielfalt ist einer vom Menschen kolonialisierten Landschaft gewichen, die alleine dazu dient, unsere Konsumwünsche zu befriedigen. Weil wir uns selbst eingeredet haben, wir seien die Krone der Schöpfung und die Welt sei unsere Ressourcenmine, haben wir vergessen, dass wir nur ein Teil einer faszinierenden Welt sind, in der alles Lebendige seinen Platz hat.

Eileen Crist analysiert, wie es so weit kommen konnte, und zeichnet den Weg in eine neue Zivilisation, die ihrer Mitwelt wieder Platz einräumt. Ein eindringlicher Appell zum Handeln.

«Wir müssen langfristig weniger Menschen werden, wenn wir die Biodiversität nicht weiter gefährden wollen.»
– Eileen Crist, Soziologin und Professorin an der Virginia Tech

Invasive Arten bedrohen heimische Flora und Fauna

05.04.2031 08:19, HQDH: Aufgrund des Klimawandels verschieben sich die Lebensräume von Pflanzen und Tieren jedes Jahr ein wenig in Richtung der Pole und in die Höhe. Invasive Arten wie zum Beispiel die Aufrechte Ambrosie oder die Quagga-Muschel wurden durch den Menschen eingeführt. Sie bedrohen ebenso die einheimische Flora und Fauna. Zudem sind die Neuankömmlinge oft besser an die sich ändernden klimatischen Bedingungen angepasst. Im Distrikt Helvetia haben giftige Spinnen- und Schlangenarten aus dem Mittelmeerraum zugenommen. Aus dem nördlichen Afrika sind Virus-Krankheiten durch Insektenstiche wie das West-Nil-Fiber im Vormarsch. Die Asiatische Tigermücke wurde durch Warentransporte und Reisetätigkeiten in Europa einschleppt. Sie ist als Überträger von Krankheitserregern wie beispielsweise dem Zika-Virus, dem Chikungunya-Virus und dem Dengue-Virus bedeutsam.

Scheue, aber giftige Königskobra mit einer Gesamtlänge von circa 3.4 Metern im Tessin
Scheue, aber giftige Königskobra mit einer Gesamtlänge von circa 3.4 Metern im Tessin

Neuinfektionen und illegale Einreisen stagnieren

05.04.2031 00:44 (Ostermontag), HQDH: Innerhalb der letzten Woche ist ein neuer Ansteckungsfall mit dem CV29-Virus aufgetaucht. Die Neuinfektion wurde im Isolationslager von Kreuzlingen bestätigt. Der rund um die Uhr 24/7 Impfbetrieb hat sich für die Bevölkerung ausbezahlt. Das Grenzwachtkorps verzeichnete in Monat März 127 Versuche illegal in den Distrikt Helvetia einzureisen. Die unerlaubten Grenzübertritte blieben somit stabil.

Saubere Luft, weniger Lärm und Lichtverschmutzung

04.04.2031 09:53 (Ostersonntag), HQDH: Die Luftqualität im Distrikt Helvetia hat sich seit anfangs Jahr stark verbessert. Das Verbot von fossilen Treibstoffen und den dazugehörigen Verbrennungsmotoren trug entscheidend dazu bei. Dank der Fokussierung auf die lokale Mobilität mit öffentlichem Verkehr, dem Velo oder zu Fuss, wurde die Anzahl der Personenwagen reduziert. Der ökologische Willys SE Jeep ersetzte die schweren Geländelimousinen (SUV). Durch das Flugverbot und das strenge Einreiseregime ging die Lärmbelastung ebenfalls markant zurück. Die Lichtemissionen sind wegen den ausgedehnten Ruhezeiten auf dem tiefsten Stand seit Jahrzehnten. Erhöhte Werte bei der Luftqualität, den Lärmemissionen oder der Lichtverschmutzung sind meist auf das benachbarte Ausland zurückzuführen.

Benefizveranstaltung zugunsten bedrohter Tierwelt

03.04.2031 11:11 (Ostersamstag), Basel: Im Theater Basel findet am 3. April von 20 bis 22 Uhr eine Benefizveranstaltung zugunsten bedrohter Tiere statt. Der Erlös der Veranstaltung wird zum Erhalt vom Aussterben bedrohter Tierarten auf der ganzen Welt verwendet. Den Höhepunkt der vielfältigen kulturellen Vorführung bildet der Charlie Chaplin Imitator. Der kleine Mann mit Melone und Stöckchen war einer der grössten Kinoikonen. Charlie Chaplin wird gespielt vom Deutschen Joseph Sternweiler aus Berlin. Das Programm wird bis Ende April an 12 weiteren Standorten in Aarau, Bern, Biel, Chur, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, Sion, St. Gallen, Winterthur und Zürich wiederholt.

Charlie Chaplin Double bringt das Publikum mit seiner ureigenen Komik zum Lachen
Charlie Chaplin Double bringt das Publikum mit seiner ureigenen Komik zum Lachen

Auf Party folgt gemeinnützige Arbeit über Ostern

02.04.2031 07:00 (Karfreitag), HQDH: Junge Frauen und Männer die in der Nacht zum Karfreitag nach der Polizeistunde Party feierten, wurden mit Fronarbeit bestraft. Die 32 Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 29 Jahren säubern während dem verlängerten Osterwochenende verschmutzte Landstriche. Beim Einsammeln des Abfalls und Aufräumarbeiten in der Natur werden sie von Drohnen begleitet. Wer vor einem Sonntag oder Feiertag nach der Sperrstunde Feste feiert oder gegen das Tanzverbot verstösst, muss damit rechnen, den oder die folgenden freien Tage mit gemeinnütziger Arbeit zu verbringen.

Säuberungs- und Aufräumarbeiten unter besonderen Schutzvorgaben
Säuberungs- und Aufräumarbeiten unter besonderen Schutzvorgaben, DHN

Bevölkerungsstand ist erneut gesunken

01.04.2031 11:02 (Gründonnerstag), HQDH: Die Einwohnerzahl ging im Distrikt Helvetia per 31. März 2031 auf 694'000 Personen zurück. Der Rückgang um circa 16 Prozent seit anfangs Jahr ist vor allem den Auswanderungen und der CV29-Virus-Pandemie geschuldet. Geburten und Neuzugänge konnten diese Verluste nicht kompensieren. Der Bestand der ständigen Wohnbevölkerung entspricht derjenigen des Kantons Aargau vor zehn Jahren. Der Ausländeranteil liegt bei 25.5 Prozent. Die Bevölkerungsdichte beträgt 16.8 Einwohnern pro km².

Ben Königsfeld zieht ins Bundeshaus nach Bern

01.04.2031 05:06 (Erster April), Bern: Der designierte Gouverneur Benjamin Königsfeld residiert seit dem 1. April in den heiligen Hallen des Bundeshauses in Bern. Schweren Herzens verliess er gestern sein mobiles Hauptquartier (HQDH) und zügelte zusammen mit seiner Partnerin, dem Pferd und dem Hund in die Stadt Bern. Das bisher als Museum für Schweizer Geschichte genutzte das Bundeshaus wurde dafür auf Hochglanz gereinigt. Nachtrag: Das ist natürlich ein Aprilscherz.

«Ich tausche das Nomadenleben in der Natur nur ungern gegen den Komfort in der schönen Stadt an der Aare, aber ich bin nicht mehr der Jüngste.»
– Benjamin Königsfeld, Interims-Gouverneur

Anthropozän und Kontaminierung des Universums

31.03.2031 13:27, HQDH: Wir leben im Anthropozän, dem Zeitalter des Menschen. Der Mensch hinterlässt überall seine Spuren, vom Marianengraben bis zum Himalaya. Praktisch jedes Lebewesen nimmt Mikro- oder Nanoplastik über Wasser, Atemluft oder Nahrung auf. Im Blut Neugeborener finden sich über hundert Industriechemikalien, deren Quelle, Zweck und Toxizität teilweise unbekannt sind. Das meiste menschliche Handeln schadet der Umwelt, egal ob Erschütterungen, Lärm oder Lichtemissionen. Die Erde wird immer mehr zum Massengrab und gleicht einer Müllhalde. Die Umlaufbahn unseres Planeten ist mit Schrott überfüllt. Tausende Satelliten verwehren uns einen klaren Blick ins Weltall, während sich Elon Musk und Jeff Bezos um Satellitenorbits streiten. Der Distrikt Helvetia beteiligt sich deshalb nur unter strengen Auflagen an nachhaltigen und ethischen Weltraumprogrammen oder Missionen.

Geflügelpest im süddeutschen Waldshut ausgebrochen

31.03.2031 03:44, HQDH: Nachdem im Kreis Lörrach sechs Betriebe mit insgesamt 120 Hühnern von der Vogelgrippe betroffen sind, sind nun auch Fälle im Landkreis Waldshut bekannt geworden. Das Virus H5N8 wurde bisher in acht kleineren Hühnerhaltungen nachgewiesen, in mindestens 14 Geflügelhaltungen ist ein Ausbruch höchstwahrscheinlich. Die infizierten Tiere wurden getötet. Der Import von Geflügel aus Deutschland wird bis auf weiteres gestoppt. Halter von Hühnern, Puten, Enten, Gänsen, Wachteln, Tauben oder Federwild an der Grenze zu Süddeutschland sind zur besonderen Vorsicht aufgerufen.

UNESCO ernennt Distrikt Helvetia zum Weltkulturerbe

30.03.2031 96:41, Paris: Die UNESCO nimmt das Naturschutzgebiet Distrikt Helvetia und ihre einzigartige Biodiversität provisorisch in das Welterbe auf. Aktuell werden ungefähr 17 Prozent des Territoriums für gegenwärtige und zukünftige Generationen bewahrt. Bis in 10 Jahren soll der Anteil des unersetzlichen Menschheitserbes auf mindestens 90 Prozent erhöht werden. Die Regierung hat die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur zu einem offiziellen Besuch eingeladen. Wie sind stolz, unsere Natur, Flora und Fauna für die gesamte Weltgemeinschaft zu erhalten.

Laura Kraft fährt als Testfahrerin den ersten Prototypen der neuen Brough Superior SS100
Laura Kraft fährt als Testfahrerin den ersten Prototypen der neuen Brough Superior SS100

Simulationsspiel «Terra: Save Our Planet» vorgestellt

29.03.2031 14:41, HQDH: Der Distrikt Helvetia lanciert in Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten das Online-Game «Terra: Save Our Planet». Das mehrsprachige Simulationsspiel basiert auf aktuellen Daten zu Bevölkerung, Wirtschaft, Konsum, Ressourcen, Umweltbelastung, Biodiversität, Klima etc. und wird laufend aktualisiert. Das Ziel jeder Spielerin und jedes Spielers ist es, die Erde möglichst lange im ökologischen Gleichgewicht zu halten und vor einem Kollaps zu bewahren. Alle registrierten Spieler können beliebig viele Versuche starten, um die beste Überlebensstrategie für unseren Planeten zu finden. Die Highscores werden mit den wichtigsten Spielentscheidungen publiziert. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Game ist Open Source und die Weltgemeinschaft ist eingeladen, die Simulation zu verbessern und Datenbasis zu erweitern.

«Mit dem Spiel ‹Terra: Save Our Planet› spielt nicht nur jeder für sich, sondern alle zusammen. Mit jedem Spielstand können die Spieler aus richtigen Entscheidungen und Fehlern der anderen lernen.»
– Amaya Gubser, Vize-Gouverneurin

Epidemiologische Lage ist vorbildlich und stabil

29.03.2031 00:44, HQDH: In den letzten sieben Tagen ist nur ein positiver Fall mit dem CV29-Virus bestätigt worden. Europa bleibt stark unter Druck und die Impfaktion stockt wegen zu wenig Impfstoff. Die Nachbarländer Deutschland, Frankreich und Italien befinden sich in der dritten Welle. Neben Israel verzeichnen Grossbritannien und die USA grosse Fortschritte beim Impfen. In Brasilien ist die Situation katastrophal und das Gesundheitswesen völlig überlastet. Der brasilianische Staatspräsident Jair Bolsonaro verharmlost das Virus nach wie vor, und überlässt die Bevölkerung ihrem ungewissen Schicksal. Mutierte Virenstämme bleiben weltweit nach wie vor eine Bedrohung.

Die Natur lässt nicht mit sich verhandeln

28.03.2031 07:24, Wettingen: Die Natur lässt nicht mit sich verhandeln. Die zwanghafte Umstellung der Sommerzeit ändert daran nichts. Natürliche Abläufe lassen sich nicht beeinflussen. Die Erde dreht sich weiter um die Sonne. Die Zeitumstellung ist ein Festhalten am Status Quo.

Grenzenloses Wachstum ist auf einem beschränkten Planeten nicht möglich, sondern sogar schädlich. Die Menschheit zerstört langsam ihre Lebensgrundlage und vergiftet sich selbst. Das Bevölkerungswachstum zählt ebenso dazu. Trotzdem hält die herrschende Elite, die Reichen und Mächtigen, mit ihrer schier grenzenlosen Profitgier das Hamsterrad des Wirtschaftswachstum am Laufen. Sie wollen um jeden Preis keine Veränderung des Systems. Deshalb höhlen sie schleichend die Demokratie und freie Meinungsäusserungen mit dem Schüren von Angst aus. Die Rechte aller Lebewesen, nicht nur der Menschenrechte, werden mit Füssen getreten. Gleichberechtigung bleibt nicht für Frauen und Minderheiten, sondern für alle Lebewesen ein Traum.

Um die komplexe sozial-ökologische Krise mit dem Massenaussterben, der Erderwärmung etc. zu bewältigen braucht es mutige Schritte. Das Überleben unserer Zivilisation steht auf dem Spiel. Die Zukunft gehört in die Hände der jungen Generation und erfordert radikale Änderungen. Der Distrikt Helvetia macht es vor, indem er eine grüne Oase schafft. Wir geben der Natur ihren Lebensraum zurück. Weniger Menschen konsumieren, verschlingen ihre Ressourcen. Wir bauen unsere Schulden beim ökologischen Fussabdruck ab.

Technologien sind nicht die Lösung, sondern das Problem unseres Wohlstands und unserer Gesellschaft. Meist werden von der Politik und Wirtschaft nur die Vorteile angepriesen und die Nachteile verschwiegen. Beispiele dafür sind fossile Verbrennungsmotoren oder die militärische und zivile Nutzung der Kernkraft. Nur wenn der Mensch rasch und grundlegend sein Verhalten ändert, haben wir vielleicht eine Chance weiter existieren zu dürfen. Es beginnt jetzt, mit jeder und jedem von uns. Unser Handeln muss immer dem Wohle der Natur dienen.

Das Wort zum Sonntag kommt heute von einem der bedeutendsten Vordenker und Philosophen unserer Zeit, der noch anonym bleiben möchte.
– Benjamin Königsfeld, Interims-Gouverneur

Vorstellung der neuen Brough Superior SS100 durch Paul Gutmann und Petra Kessler
Vorstellung der neuen Brough Superior SS100 durch Paul Gutmann und Petra Kessler

Nachbau der Brough Superior SS100 vorgestellt

27.03.2031 14:09, Zürich: Der Unternehmer Paul Gutmann stellt zusammen mit seiner Geschäftspartnerin Petra Kessler den lizenzierten Nachbau des Motorrads Brough Superior SS100 von T.E. Lawrence aus dem Jahr 1932 in Zürich vor. Mit seiner schwarzen «George VII» (Kennzeichen GW 2275) verunglückte Lawrence von Arabien 1935 tödlich. Das Sportmotorrad des früheren britischen Herstellers Brough Superior wird in einer auf 100 Stück limitierten Auflage produziert und läuft mit synthetischem Treibstoff. Eine elektrifizierte Variante mit Elektromotor und austauschbaren Akkus ist geplant. Die teure Brough Superior SS100 wird exklusiv im Distrikt Helvetia gefertigt. Die Luxusmaschine kann ab heute inklusive lebenslanger Garantie vorbestellt werden. Die Auslieferung erfolgt voraussichtlich 2032 – 100 Jahre nach dem Original.

«Die robuste Brough Superior SS100 ist ein technisches Meisterwerk und der Rolls Royce der Motorräder. Der extrem langlebige Töff wird mit saubererer Energie hergestellt und betrieben.»
– Paul Gutmann, Unternehmer

Rekordtemperaturen in der Osterwoche erwartet

27.03.2031 08:39, HQDH: Meteorologen sagen für die kommende Woche aussergewöhnliche hohe Temperaturen voraus. Am Dienstag und Mittwoch könnte das Thermometer im Mittelland auf bis zu 29 Grad Celsius steigen. Im Walliser Rhonetal und dem Tessin sind sogar Hitzetage mit über 30 Grad Celsius möglich. Die Regierung wünscht allen Helvetierinnen und Helvetiern erholsame Ostern.

Impfdosen an Europa, Covax und Brasilien geliefert

27.03.2031 08:04, HQDH: Der Distrikt Helvetia versorgt die Europäische Union mit 2.2 Millionen Impfdosen. Gleichzeitig liefern wir weiterhin Impfdosen an die multilaterale Covax-Initiative und die besonders notleidende Bevölkerung Brasiliens. Weil Indien eine erhöhte Nachfrage nach Vakzinen hat, verzögern sich die Lieferungen von Impfstoffdosen des Serum Institute of India für die Monate März und April. Mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson wurde das vierte Vakzin gegen eine CV29-Erkrankung genehmigt. Der auf einem menschlichen Adenovirus basierende Vektor-Impfstoff muss nur einmal verabreicht werden. Er zeigt eine Wirksamkeit von durchschnittlich 66.9 Prozent.

Keine Douglasien als Reinbestände im Wald pflanzen

26.03.2031 17:27, HQDH: Die Regierung lehnt den Vorschlag der Holzwirtschaft ab, vermehrt die Nadel-Baumart Douglasie als Alternative von Tannen und Fichten zu pflanzen. Die beiden letzteren sind durch die Klimaerwärmung vor allem in tieferen Lagen unter Druck. Ursprünglich stammt die Douglasie aus den Küstengebieten im westlichen Nordamerika und wurde 1827 in die damalige Schweiz eingeführt. Heute macht sein Anteil am Gesamtvorrat aller Baumarten 0.32 Prozent aus. Gemäss der Holzindustrie übersteht die Douglasie Sommerhitze und -dürre deutlich besser als Fichte, Tanne oder Waldföhre. Die Forstwirtschaft sollte langfristig wenig immer möglich auf heimische Baumarten für Wälder setzen, die resistent gegen Stürme und Schädlinge sind. Die Waldbiodiversität hat zudem oberste Priorität.

Versorgungssicherheit durch Blockade nicht gefährdet

25.03.2031 19:22, HQDH: Die Versorgungssicherheit im Distrikt Helvetia ist wegen dem durch das Containerschiff «Ever Given» blockierten Suezkanal nicht gefährdet. Die Lebensmittelversorgung wird stark durch die eigene Landwirtschaft gedeckt. Dasselbe gilt für synthetische Treibstoffe. Wir importieren praktisch keine fossile Energie wie Rohöl. Lieferengpässe oder Preisanstiege sind aber bei nicht lebensnotwendigen Gütern und exotischen Produkten durchaus möglich.

Chinas Aussenminister kritisiert Menschenrechtsdialog

24.03.2031 13:39, HQDH: Die Vize-Gouverneurin Amaya Gubser tauschte sich per Videokonferenz mit dem chinesischen Aussenminister Wang Yi aus. Sie lobte die guten Beziehungen beider Länder, und bedankte sich für die Beteiligung der Volksrepublik China an der Red Dragon Spezialeinheit. Amaya Gubser sprach über die Massentierhaltung und die Menschenrechte in China sowie die Unterdrückung von Andersdenkenden und Minderheiten, wie den muslimischen Uiguren. Gerade die CV29-Virus-Pandemie habe gezeigt, dass sich mit einer offenen Kultur und freien Meinungsäusserung solche globalen Krisen frühzeitig erkennen und verhindern lassen. Wang Yi zeigte sich verstimmt über die Äusserungen zu Chinas politischem System, der Menschenrechtslage sowie der Innen- und Aussenpolitik. Eine unabhängige Beobachtungsmission in die «Ausbildungslager» nach Xinjiang lehnte er kategorisch ab.

14 Prozent mehr Säugetiere heimisch als vor 25 Jahren

23.03.2031 14:44, HQDH: Im Distrikt Helvetia leben gemäss der bislang grössten Erhebung 99 Säugetierarten, dass sind 12 Arten mehr als vor 25 Jahren. Einige der Arten wie Wölfe oder Fischotter sind zurückgekehrt, andere wie die Walliser Spitzmaus oder die Kryptische Fledermaus wurden neu entdeckt. Bei einigen Säugetierarten wurde eine deutliche Zunahme ihrer Verbreitung nachgewiesen. Dazu gehören Luchs, Wolf, Wildkatze, Biber oder Rothirsch. Viele kleine und mittelgrosse Säugetierarten dagegen sind unter starkem Druck. So sind über die Hälfte der Fledermäuse auf der Roten Liste. Ihre Lebensräume und ihre Nahrung, vor allem Insekten, schwinden – Lichtemissionen und Umweltgifte nehmen zu.

Quelle: Atlas der Säugetiere – Schweiz und Liechtenstein der Schweizerischen Gesellschaft für Wildtierbiologie (SGW)

Vermisste Emma in jurasicher Waldhütte gefunden

22.03.2031 10:47, HQDH: Das vor 17 Tagen in Genf spurlose verschwundene drei Monate alte Baby wurde heute von der Polizei befreit. Der illegal aus Frankreich eingereiste Partner der französischen Mutter hatte ihre gemeinsame Tochter Emma entführt. Der 27-jährige Mann versteckte sich mit dem Kind im Risoud-Wald im Vallée de Joux, und wurde von Suchhunden der Polizei aufgespürt. Das Mädchen ist wohl auf und darf zusammen mit seiner Mutter bei uns bleiben. Der Vater wurde des Landes verwiesen und den französischen Behörden übergeben.

Überglückliche Mutter mit ihrer Tochter Emma bedankt sich bei Vize-Gouverneurin Amaya Gubser
Überglückliche Mutter mit ihrer Tochter Emma bedankt sich bei Vize-Gouverneurin Amaya Gubser, DHN

Neuinfektionen über die Grenze minimieren

21.03.2031 04:37, HQDH: Die wenigen neuen Ansteckungsfälle konzentrieren sich auf die Isolationslager an der Landesgrenze und illegale Grenzübertritte. Mit zusätzlichen Drohen und personellen Ressourcen sollen unerlaubte Einreisen über die grüne Grenze verhindert werden. Das Militär unterstützt das Grenzwachtkorps an neuralgischen Punkten. In den Grenzregionen gelten an sofort bei Kontakt mit unbekannten Personen spezielle Schutzmassnahmen und eine Atemschutzmasken-Tragpflicht. Wer illegal in den Distrikt Helvetia einreist, kann mit lebenslangem Landesverweis bestraft werden. In vielen Teilen Europas und der USA sorgt die britische Virusvariante für die nächste Welle

«Wir leben auf keiner Insel. Um unsere erlangten Freiheiten zu behalten müssen wir wachsam sein und die Grenzen schützen.»
– Benjamin Königsfeld, Interims-Gouverneur

Totaler Shutdown wird nach elf Wochen aufgehoben

20.03.2031 21:53, HQDH: In der letzten Woche sind drei neue Infektionen mit dem C29-Virus aufgetaucht. Die Fallzahlen sind damit 14 Tage lang unter oder gleich 10. Der seit elf Wochen dauernde Shutdown im Distrikt Helvetia endet am 22. März. Gleichzeitig werden die Verhaltens- und Hygienemassnahmen bis auf weiteres ausgesetzt. Die Regierung bedankt sich bei der ganzen Bevölkerung für den Durchhaltewillen und die Disziplin. Sie zählt auch nach der Rückkehr zur «neuen Normalität» auf die Verantwortung jedes Helvetiers und jeder Helvetierin.

Ben Königsfeld ist ab dem 4. April Gouverneur

19.03.2031 16:28, HQDH: Die durch das Los bestimmte Volksvertretung von 246 Mitgliedern ernennt den Interims-Gouverneur Benjamin Königsfeld ab dem Ostersonntag, 4. April zum Gouverneur des Distrikt Helvetia. Die Probezeit von drei Monaten läuft am Karsamstag, 3. April aus. Die Amtszeit des Gouverneur und der Vize-Gouverneurin betragen fünf Jahre und dauern bis zum 2. Januar 2036.

«Ich bedanke mich bei allen Helvetierinnen und Helvetiern für das in mich gesetzte Vertrauen. Ich fühle mich geehrt und werde den Distrikt Helvetia weiterhin mit Weitsicht führen.»
– Benjamin Königsfeld, Interims-Gouverneur

Volksbefragung bestätigt mehrheitlich Kurs der Regierung

18.03.2031 14:23, HQDH: Eine repräsentative Umfrage bei mehr als 10'000 Bürgerrinnen und Bürgern vom 10. bis 17. März bestätigt fast alle Pläne der Regierung. Bis auf die Reduktion der Bevölkerungszahl wird den Anliegen mit teilweise deutlicher Mehrheit zugestimmt. Die einzelnen Resultate im Überblick.

Die Regierung nimmt die Ablehnung der Bevölkerung zum Abbau der Einwohnerzahl bis in 10 Jahren Ernst. Der Natur genügend Raum und Ruhe zu lassen, damit sich ungestört entfalten kann, ist kein einfacher Weg. Jeder und jede möchte sein persönliches Umfeld und seine geliebte Heimat nicht verlassen. Es wird keine Geburtenkontrolle oder Zwangsausweisungen geben. Der Distrikt Helvetia wird aber allen, die auswandern wollen um ein Naturschutzprojekt zu starten, volle Unterstützung zusichern.

Erderwärmung verändert den Wasserhaushalt

17.03.2031 14:37, HQDH: Wasser bleibt im Distrikt Helvetia aufgrund des Klimawandels künftig je nach Region und Jahreszeit knapp. Andererseits führt mehr Regen lokal zu mehr Überschwemmungen. Bis 2100 wird im Winter im Schnitt 30 Prozent mehr Wasser in den Flüssen sein, im Sommer aber 40 Prozent weniger als bisher. Die Temperatur in Flüssen und Bächen steigen im Sommer um rund 5.5 Grad Celsius. Wir setzen in der Landwirtschaft auf Kulturen und Pflanzensorten, die wenig Wasser benötigen und die Hitze gut ertragen. Sparsame, gezielte Bewässerung ist in der trockenen und heissen Jahreszeit obligatorisch. Das Speichern von Regenwasser hilft uns Engpässe zu überbrücken. Steile Gebirgsflanken und Bauten im Hochgebirge sind wegen Hangrutschungen, Felsstürzen und Murgängen weniger stabil und werden vermehrt aufgeben. Da sich die Gewässer weiter erwärmen, ist die Biodiversität bedroht. Gewässer werden deshalb in ihren natürlichen Funktionen gestärkt, damit sie sich an den Klimawandel anpassen können.

Freilebende Alpakas grasen genüsslich in der Abendsonne
Freilebende Alpakas grasen genüsslich in der Abendsonne

Verteidigungsausgaben in Umweltschutz investieren

16.03.2031 18:32, HQDH: Der Interims-Gouverneur Ben Königsfeld appelliert an alle Staaten ihre trotz CV29-Virus-Krise gestiegenen Rüstungsausgaben nicht in Waffen, sondern in den Klimaschutz sowie den Schutz der Natur, der Arten und mehr Biodiversität zu investieren. Die Zerstörung unseres Planeten muss gestoppt werden. Der internationale Handel mit Waffen ist ein Milliardengeschäft. Am meisten geben die Vereinigten Staaten, China, Indien, Russland, Saudi Arabien, Frankreich, Deutschland, Grossbritannien, Japan, Südkorea, Brasilien, Italien, Australien, Kanada und Israel für das Militär aus. Viele dieser Länder zählen auch zu grössten Klima- und Umweltsündern.

Strategie, Wirtschaft und Verkehrsinfrastruktur

15.03.2031 05:27, HQDH: Die Regierung verfolgt eine vorsichtig optimistische Strategie, um eine dritte Welle und einen dritten Shutdown zu verhindern. Wie lange der Impfschutz beziehungsweise die Immunität anhält, ist noch offen. Zudem ist nicht abschliessend geklärt, ob die Impfstoffe die Weiterverbreitung des Virus unterbinden. Je länger sich das Virus ungehindert ausbreiten und zirkulieren kann, desto grösser wird die Wahrscheinlichkeit, dass es gegen die vorhandenen Vakzine resistent wird. Die strengen Einreisebestimmungen werden auf unbestimmte Zeit verlängert. Damit soll das erneute Einschleppen des C29-Virus und anderer Krankheiten zum Schutz der Menschen, Tiere, Pflanzen und aller Lebewesen möglichst minimiert werden.

Der Distrikt Helvetia ist ein sozial-ökologisches Naturschutzgebiet und kein wachstums-orientiertes Wirtschaftszentrum. Wirtschaftliche Aktivitäten sind jederzeit willkommen, sofern sie sich an die entsprechenden Vorgaben und Rahmenbedingungen sowie die Charta Univeralis halten. Bis in zehn Jahren wird der Natur über 90 Prozent der Landesfläche überlassen. Die Bevölkerung soll im gleichen Zeitraum um mindestens 90 Prozent verringert werden. Zusammen mit der Wirtschaft sollen neue Arbeitsplätze geschaffen und die Abhängigkeit von Importen reduziert werden. Die Wareneinfuhr und der Export erfolgt wie bisher primär über die Schiene.

Autobahnen und Strassen werden sukzessive auf das absolut notwenige abgebaut oder durch Naturstrassen ersetzt. Die Flugplätze werden stark redimensioniert oder ganz aufgehoben. Sie stehen nur für das Militär, die Polizei, medizinische Einsätze, Rettungsaktionen, die Feuerwehr und von der Regierung genehmigten Flügen zur Verfügung. Das Leben soll entschleunigt und die Lebensqualität erhöht werden. Wer arbeiten will, sollte sich bei uns niederlassen. Wer sich bei uns erholen will, sollte sich auf einen längeren nachhaltigen Aufenthalt einstellen. Videokonferenzen ersetzen zunehmend Geschäftsreisen. Wir setzen den Fokus konsequent auf Qualität statt Quantität. Wir messen den Erfolg nicht am Bruttoinlandsprodukt (BIP) sondern an der Artenvielfalt, der Biodiversität, dem ökologischen Fussabdruck, der Wohlfahrt und dem Bruttoglücksprodukt (Gross National Happiness Index).

Erste Lockerungen treten ab dem 16. März in Kraft

15.03.2031 02:43, HQDH: Die Neuansteckungen erreichen in den letzten sieben Tagen mit 10 laborbestätigten Fällen exakt den angepeilten Grenzwert. Am 16. März sind fast alle vollständig geimpft und haben nach einer Woche den vollen Impfschutz. Ab diesem Datum dürfen alle Geschäfte wieder öffnen und die Homeoffice-Pflicht wird in eine Empfehlung umgewandelt. Die Schulen können ebenfalls öffnen. Die bisherigen Verhaltens- und Hygienemassnahmen bleiben bestehen. Weitere Öffnungsschritte folgen nächste Woche. In den Nachbarländern Deutschland, Frankreich und Italien steigen die Infektionszahlen wieder an. Die britische Variante ist nicht nur ansteckender, sondern auch deutlich tödlicher als das Ursprungsvirus.

Ben Königsfeld und Amaya Gubser treffen den Verkehrsminister Li Xiaopeng aus China
Ben Königsfeld und Amaya Gubser treffen den Verkehrsminister Li Xiaopeng aus China, DHN

Chinesischer Verkehrsminister erholt sich in den Alpen

14.03.2031 15:42, HQDH: Li Xiaopeng, der Verkehrsminister der Volksrepublik China, weilt nach einer Operation zum Kuraufenthalt in Zermatt. Der Minister zeigt sich begeistert von der Natur rund um das Matterhorn. Li Xiaopeng lobt die frische saubere Luft, die fast absolute Ruhe und den Blick auf die Sterne in der Nacht. Interims-Gouverneur Ben Königsfeld und Vize-Gouverneurin Amaya Gubser trafen sich am Sonntag mit dem hohen Gast zu einem Arbeitsbesuch in Zürich. Sie sprachen über die bilateralen Beziehungen und die Sonderverwaltungszone Hong Kong. Die Reduktion des ökologischen Fussabdrucks und der Ausstieg aus der Kernenergie wurden auch diskutiert.

Ökologischen Fussabdruck global mit Anreizen senken

14.03.2031 08:32, HQDH: Der Distrikt Helvetia fordert die Weltgemeinschaft auf, die CV29-Pandemie für einen nachhaltigen und ökologischen Umbau der Gesellschaft und Wirtschaft ohne Wachstum zu nutzen. Mit einem Anreizsystem soll der ökologische Fussabdruck jedes Landes gesenkt werden. Anhängig vom erreichten Fussabdruck soll jährlich ein sozialer und finanzieller Ausgleich zwischen den Ländern erfolgen. Wer sparsam ist und wenig verbraucht soll profitieren. Wer verschwenderisch ist und viel verbraucht soll bezahlen. Das Ziel ist den durchschnittlichen ökologischen Fussabdruck der Menschheit zu reduzieren, und ihn mit gemeinsamen Anstrengungen möglichst schnell unter einen Planeten zu bringen. Wir unterscheiden drei Ampel-Farbabstufungen auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit.

  1. Grün: Der ökologische Fussabdruck ist unter eins.
  2. Gelb: Der ökologische Fussabdruck ist zwischen eins und dem globalen Durchschnitt.
  3. Rot: Der ökologische Fussabdruck ist über dem globalen Durchschnitt.

Der ökologische Fussabdruck des Distrikt Helvetia liegt momentan bei 1.4 Planeten. Der Verbrauch der ehemaligen Schweiz lag 2029 noch bei 2.8 Erden. Die Welt konsumiert das 1.7-fache von dem was ihr zusteht. Wenn die gesamte Weltbevölkerung nach dem Lebensstandard sowie Ressourcenverbrauch der USA leben würde, benötigte sie insgesamt fünf Erden. Australien, die USA, Russland und Deutschland sind die Länder, deren ökologischer Fussabdruck im weltweiten Vergleich am höchsten ist.

Wirtschaft fordert sofortiges Ende des Shutdowns und der Einreiserestriktionen

13.03.2031 18:45, HQDH: Der Wirtschaftsanwalt Paul Gutmann fordert die Regierung auf, den harten Shutdown sofort zu beenden und die strengen Einreisebestimmungen auf den Stand vor der Pandemie zurückzufahren. Die epidemiologische Lage sei mit sehr tiefen Fallzahlen und einer vollständigen Durchimpfung der Bevölkerung ausgezeichnet. Die Wirtschaft, die Geschäfte, die Freizeitbetriebe, der Tourismus und die Gastronomie müssen rasch öffnen, um dieses Jahr wenigstens ein minimales Wachstum zu erzielen. Die wegfallenden Unterstützungszahlungen würden den Haushalt entlasten, Konkurse könnten abgewendet und Arbeitsplätze gesichert werden. Weiter sollen die Flughäfen, Autobahnen und Strassen wieder für den uneingeschränkten Güter- und Personenverkehr freigegeben werden. Die Regierung ist im Gespräch mit den Wirtschaftsvertretern und wird am 15. März über das weitere Vorgehen informieren.

In Bäretswil ist erneut ein Wolf unterwegs

13.03.2031 14:11, HQDH: Am Freitagabend wurde auf einer Waldlichtung im Raum Bäretswil ein junger Wolf gesichtet. Ob sich das Tier noch in der Gegend in der Nähe von Wetzikon im Kanton Zürich aufhält, ist nicht bekannt. Wölfe können innerhalb kurzer Zeit sehr grosse Distanzen zurücklegen. Für die Bevölkerung besteht wegen des Wolfes keine Gefahr. Der Wolf ist generell ein scheues Tier und geht Menschen aus dem Weg. Trotzdem sollte man Abstand wahren und sich vorsichtig zurückziehen.

Junger Wolf auf einer Waldlichtung bei Bäretswil im Kanton Zürich
Junger Wolf auf einer Waldlichtung bei Bäretswil im Kanton Zürich

Globaler Atomausstieg und Absicherung gefordert

13.03.2031 09:22, HQDH: Der Distrikt Helvetia fordert zusammen mit Deutschland und Österreich den weltweiten Atomausstieg sowie ein Verbot und die Vernichtung aller Atomwaffen. Die CV29-Virus-Pandemie bietet die Chance auf die Kernenergie zu verzichten, und den gesunkenen Energiebedarf vollständig mit erneuerbaren Energien zu decken. Die Atommächte müssen ihre Waffenarsenale für eine friedlichere Welt zerstören.

Der Betrieb von Atomkraftwerken und der Besitz von Atomwaffen muss bei der UNO versichert werden, um potentielle Nuklearkatastrophen und die Folgen von nuklearen Explosionen durch Kernwaffen für die Natur und Menschheit abzudecken. Diese Risikoabsicherung wird zu einem Umdenken führen. Die Versicherungseinnahmen sollen für die Förderung erneuerbarer Energien und friedensfördernde Massnahmen eingesetzt werden.

Die Entsorgung und Lagerung radioaktiver Abfälle ist weiterhin ein ungelöstes Problem. Es muss international mit sicheren geologischen Tiefenlagern angepackt werden. Der Weltraum darf nicht weiter als Müllhalde missbraucht werden.

Schweizer Pass und ID weiterhin im Ausland gültig

12.03.2031 12:00, HQDH: Der Schweizer Pass und die Identitätskarte bleiben international bis zum Gültigkeitsdatum anerkannt. Nach Ablauf der Gültigkeit müssen bei der Polizei online neue Ausweispapiere beantragt werden. Die Einwohnerinnen und Einwohner des Distrikt Helvetia werden neu als Helvetierin und Helvetier bezeichnet, in Anlehnung an den keltischen Volksstamm der Helvetier, der im 1. Jahrhundert vor Christus im Mittelland sowie in Südwestdeutschland siedelte. Die Bezeichnungen Schweizerin und Schweizer für die Staatsbürger der ehemaligen Schweiz sind somit Geschichte.

Distrikt Helvetia investiert in weltweiten Naturschutz

11.03.2031 12:49, HQDH: Der Distrikt Helvetia unterstützt zusammen mit der Weltnaturschutzunion (IUCN) Naturschutzaktivitäten auf der ganzen Welt. Aufgrund der Pandemie mussten vor allem in Schutzgebieten in Afrika und Asien Patrouillen und Einsätze gegen Wilderer reduziert oder eingestellt werden. Wir unterstützten deshalb Naturschutzgebiete mit personellen Ressourcen, finanziellen Mitteln, Ausrüstung, Logistik sowie Ausbildungsangeboten. Wildhüterinnen sind bei uns immer willkommen.

«Wir dürfen nicht vergessen, dass wir nur mit Investitionen in eine gesunde Natur eine solide Basis für die Erholung von der Pandemie schaffen und künftige Krisen der öffentlichen Gesundheit vermeiden.»
– Bruno Oberle, IUCN-Generaldirektor

Nach Wolfsabschuss Wilderer im Wallis verhaftet

10.03.2031 15:22, HQDH: Nachdem ein einheimischer Wilderer am 9. März im Wallis unerlaubt einen männlichen Wolf abgeschossen hatte, wurde er heute von Wildhütern auf frischer Tat erwischt. Eine Überwachungsdrohne verfolgte ihn, als er in zweites Tier aus dem Rudel töten wollte. Dem Schafzüchter droht eine hohe Busse und ein mehrjähriger Landesverweis. Das Schiessen von Tieren ist im Distrikt Helvetia grundsächlich untersagt. Ausnahmen werden ausschliesslich von der Regierung erteilt. Die Natur soll sich wenn immer möglich selbst regulieren.

Immunisierung landesweit erfolgreich abgeschlossen

09.03.2031 11:48, HQDH: Die gesamte Bevölkerung ist mit zwei Impfungen gegen das CV29-Virus geschützt. Das sind etwa 99 Prozent der Bürger und Bürgerinnen, weil einige Personen aus medizinischen oder anderen triftigen Gründen nicht geimpft werden können. Wir müssen wachsam bleiben und jede neue Infektion sofort mit restriktiven Massnahmen im Keim ersticken, besonders bei lokal übertragenen Fällen oder besonders ansteckenden CV29-Varianten. Erste Lockerungsschritte aus dem totalen Shutdown werden am 15. März kommuniziert. 1.65 Millionen Impfdosen wurden an befreundete Länder verteilt.

Schwarzbär in den Alpen, der aus dem italienischen Trentino zugewandert ist
Schwarzbär in den Alpen, der aus dem italienischen Trentino zugewandert ist

Impfschutz bei rückläufigen Zahlen beinahe erreicht

07.03.2031 23:52, HQDH: Die Anzahl der Ansteckungen und Todesfälle mit dem CV29-Virus ist in einer Woche auf 32 gesunken. 97 Prozent der Bevölkerung sind mit zwei Dosen des Impfstoffs von Pfizer/BioNTech oder Moderna geimpft. Am Dienstag sollten praktisch alle immunisiert sein. Das russische Vakzin Sputnik V wurde zugelassen und wird primär für die globale COVAX-Initiative verwendet, sobald die ersten Impfdosen an uns geliefert werden.

NASA prognostiziert erhöhte Sonnenaktivität

07.03.2031 15:31, HQDH: Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat für die nächste Woche eine Warnung vor starken Sonnenstürmen herausgegeben. Nach ihrem Minimum im Dezember 2019 hat ein neuer Sonnenzyklus begonnen. Die Aktivität der Sonne steigt wieder an. Sollte ein starker Sonnensturm die Erde treffen, könnte dass möglicherweise katastrophale Folgen haben. Die Plasmawolken können elektrische Installationen zerstören, Funkverbindungen unterbrechen, den Flugverkehr beeinträchtigen und Satelliten beschädigen. Im Extremfall droht der Kollaps unserer technischen Zivilisation. Der Distrikt Helvetia ersucht die Bevölkerung, sich gemäss Krisenplan auf ein solches Ereignis vorzubereiten.

Vermisstmeldung eines drei Monate altes Mädchens

06.03.2031 07:24, HQDH: Vermisst wird seit Freitag, 5. März um etwa 14 Uhr ein drei Monate altes Baby. Die französische Mutter sah ihre Tochter Emma zuletzt in ihrer Wohnung in Genf. Das Kind war in ein beiges Frotteetuch gewickelt. Sachdienliche Hinweise sind erbeten an die Polizei 117 zu richten.

Glockengeläut heute Mittag zum Gedenken der Toten

05.03.2031 00:11, HQDH: Am 5. März um 12 Uhr läuten im ganzen Distrikt Helvetia die Glocken im Gedenken an die erste Person, die vor einem Jahr an einer CV29-Erkrankung gestorben ist. Wir wollen einen Moment innehalten, um an die Opfer, ihre Angehörigen, die Kranken und allen, die sie unterstützen, zu denken und um Kraft und Hoffnung zum gemeinsamen Weitergehen zu schöpfen.

Pandemie schwächt sich bei hoher Impfquote ab

28.02.2031 23:45, HQDH: Die Neuansteckungen und Todesfälle gingen gegenüber der Vorwoche auf 47 zurück. 88 Prozent der Bevölkerung wurde die zweite Impfdosis verabreicht. Die Herdenimmunität ist somit im Distrikt Helvetia erreicht. Die Zulassung des Impfstoffs des US-Herstellers Johnson & Johnson soll im März erfolgen. Eine Injektion soll gegen das CV29-Virus genügen, wobei die Wirkung etwas schwächer als bei mRNA-Impfstoffen ist. Das russische Vakzin Sputnik V und das chinesische Sinopharm Präparat mit einer Wirksamkeit von 79 Prozent werden ebenfalls geprüft.

Militär beim Schiesstraining mit schwerem 12.7 mm Maschinengewehr
Militär beim Schiesstraining mit schwerem 12.7 mm Maschinengewehr, DHN

Technische Daten des Willys SE Jeep (Swiss Edition)

27.02.2031 16:40, HQDH: Der robuste Geländewagen Willys SE Jeep (Swiss Edition) mit zuschaltbarem Allradantrieb wird vom Distrikt Helvetia relativ günstig hergestellt. Das geräuscharme Fahrzeug ist vollständig elektrifiziert und strukturell verstärkt. Es lässt sich einfach reparieren und ist auf Langlebigkeit ausgelegt. Der offene Viersitzer kann mit einem Softtop-Verdeck ausgerüstet werden und einen Zweirad-Anhänger M100 mit einer Nutzlast von 1/4-Tonnen ziehen. Am Heck sind ein Reserverad und ein Benzinkanister mit 5 Gallonen oder umgerechnet 18.93 Liter angebracht.

Hersteller: Saurer Motors / Willys-Overland
Baujahr: 2031 / 1941
Bezeichnung: Willys SE Jeep (Swiss Edition) / Willys MB Jeep
Antrieb: Elektromotor mit 40.5 kW Leistung (55 PS)
Energiespeicher: Lithium-Polymer Akku und synthetischer Treibstoff
Akku-Kapazität: 55 kWh
Treibstoff-Tank: 54 Liter
Abmessungen: Länge 332 cm, Breite 157 cm, Höhe 132-183 cm
Radstand: 203 cm
Bodenfreiheit: 222 cm
Leergewicht: 1040 kg
Anhängelast: 454 kg
Höchstgeschwindigkeit:  100 km/h auf der Strasse, 50 km/h im Gelände
Reichweite: 460 Kilometer
Besatzung: 1 Fahrer und 3 Passagiere
Bewaffnung: Optionales 12.7 mm Maschinengewehr M1920 (Kaliber .50)

Paul Gutmann kehrt zurück und investiert in Wirtschaft

26.02.2031 21:47, HQDH: Der Wirtschaftsanwalt Paul Gutmann fördert die wirtschaftliche Entwicklung des Distrikt Helvetia. Er investiert in zahlreiche Firmen, unter anderem in Aktien des Swiss Market Index (SMI). Sein grösstes Engagement tätigt er in Biotechnologie-, Chemie- und Pharmaunternehmen wie Lonza, Novartis und Roche. Gleichzeitig vertritt er die Interessen seiner Kunden und lässt sich ab dem 1. März in seiner Villa am rechten Zürichseeufer nieder. Economiesuisse, der bisherige Dachverband der Schweizer Wirtschaft wird in Economie Helvetica umbenannt. Paul Gutmann bleibt sein Präsident.

«Der Distrikt Helvetia hat in Europa dank der erfolgreichen Pandemiebekämpfung das Potenzial, zum Wirtschaftsmotor zu werden. Ich werde die Wirtschaft wieder in Schwung bringen.»
– Paul Gutmann, Investor

Ben Königsfeld und Amaya Gubser gedenken mit einer Minute des Schweigens den vielen CV29-Opfern
Ben Königsfeld und Amaya Gubser gedenken mit einer Minute des Schweigens den vielen CV29-Opfern, DHN

Ein Jahr CV29-Virus: Mit Paziente Uno fing es an

25.02.2031 06:02, HQDH: Am 25. Februar vor einem Jahr wurde in der damaligen Schweiz der erste bestätigte CV29-Fall nachgewiesen. Ein 70-jähriger Mann aus dem Südtessin steckte sich wahrscheinlich mit dem Virus an einer Versammlung in der Nähe von Mailand an. Die erste Infektionswelle im Frühling wurde vom Bundesrat mit einem landesweiten Shutdown gut gemeistert. Im Sommer erfolgten dann schnell die Lockerungen und die Kantone übernahmen wieder das Zepter. Auf die rasch steigenden Zahlen wurde zu spät und zu zögerlich reagiert, was zur katastrophalen zweiten Welle im Herbst führte. Seit der Gründung des Distrikt Helvetia anfangs Jahr, hat sich die Situation massiv verbessert. Wenn China die Virusausbreitung ernst genommen hätte, hätten die Behörden gemeinsam mit der WHO das Virus vielleicht stoppen können. Wir gedenken heute um 12 Uhr mit einer Schweigeminute den zahlreichen Opfern der globalen Pandemie.

«Die Verantwortung für die Virus-Pandemie liegt bei unserer durch Wachstumswahn und Zerstörungsdrang angetriebenen Zivilisation.»
– Benjamin Königsfeld, Interims-Gouverneur

4G-Mobilfunknetz trotz fehlender Chips geplant

24.02.2031 11:44, HQDH: Um die Strahlenbelastung für die Lebewesen zu reduzieren wird das Mobilfunknetz mit 4G-Technologie aufgebaut, und nicht mit den bisherigen 5G- oder 6G-Standards, welche fokussiert im Gigahertz- beziehungsweise Terahertz-Bereich strahlen. Mit den niedrigeren Frequenzen sinken zwar die Übertragungsraten, aber die Strahlung wird weniger stark absorbiert. Das sorgt für besseren Empfang in Häuser, die Isolierverglasung haben oder gut abgeschirmt sind. Die Entwicklung eigener Mobilfunk-Komponenten stockt, weil diverse Halbleiterbauteile auf dem Weltmarkt nicht verfügbar sind. Der gegenwärtige Chip-Mangel verursacht durch die Pandemie, wird durch Chip-Produktionsausfälle wie extremes Wetter, Erdbeben und Brände zusätzlich verstärkt.

Tiergerechte und ökologische Landwirtschaft lanciert

23.02.2031 17:28, HQDH: Die Landwirtschaft profitiert von nachhaltigen Pflanzenbau und natürlicher Tierhaltung. Als Grundlage dafür dient die Broschüre Landwirtschaft mit Zukunft: Vision für eine tiergerechte und ökologische Produktion in der Schweiz von Greenpeace. Die Anbau- und Nutzfläche wird entsprechend den in den nächsten zehn Jahren zu erwartenden Bevölkerungszahlen vergeteilt. Für die Landwirtschaft ist wie bereits für die Energie- und Wasserversorgung eine Selbstversorgung anzustreben, um die Abhängigkeiten vom Ausland zu verringern.

Wissenschaftler der WHO suchen nach dem Ursprung des CV29-Virus in Wuhan
Wissenschaftler der WHO suchen nach dem Ursprung des CV29-Virus in Wuhan

Potentielle Schäden durch Extremhochwasser

23.02.2031 01:31, HQDH: Bei einem Extremhochwasser an der Aare, das durchschnittlich alle 100'000 Jahre vorkommt, würden die Areale verschiedener Kernkraftwerke sowie anderer kritischer Infrastrukturen teils meterweise überflutet. Die Gefährdungsanalysen wurde für die Kernkraftwerke Mühleberg, Gösgen und Beznau sowie für das Paul Scherrer Instituts (PSI) mit dem Zwischenlager (ZWILAG) für radioaktive Abfälle in Villigen und die Stadt Olten erstellt. Die Klimaerwärmung könnte die Wahrscheinlichkeit für solche seltene Extremwetterereignisse erhöhen. Aufgrund des vollständigen Atomausstiegs wird das PSI auf diesen Forschungszweig abbauen und das ZWILAG in den nächsten fünf Jahren aufgehoben. Bei der Renaturierung der Flüsse werden diverse Brücken, Dämmen und Wehranlagen verschwinden.

Tierversuchsverbot und Produktboykott gefordert

22.02.2031 16:21, HQDH: Der Distrikt Helvetia fordert ein weltweites Verbot von Tierversuchen. Erzeugnisse die mit Tierversuchen hergestellt werden, sollen boykottiert werden. Die Forschung muss aus Tierversuchen aussteigen und alternative Methoden verwenden. Die Resultate aus Tierexperimenten könnten oft nicht auf den Menschen adaptiert werden, verursachen aber sinnloses Leid bei Tieren. Wir setzen uns für eine bessere, human-relevante biomedizinische Forschung ohne Tierquälerei ein.

Neuansteckungen und Todesfälle erreichen Tiefststand

22.02.2031 00:10, HQDH: Die Zahl der Infektionen und Toten ging in einer Woche um 90 Prozent auf 70 zurück. Aktuell haben 57 Prozent der Bevölkerung die zweite Impfung gegen das CV29-Virus erhalten. Erleichterungen mit dem Impfpass gibt es nicht. Eine Studie aus Israel deutet darauf hin, dass der Impfstoff von Pfizer/BioNTech die Virusübertragung zu fast 90 Prozent verhindern könnte. Massentests und Antigen-Schnelltests dienen in vielen Staaten als Ablenkungsmanöver vom Impfdebakel, weil ihnen schlicht die Impfstoffe fehlen. Der Distrikt Helvetia hat früh vorgesorgt und ist auch für resistente Virusvarianten gerüstet. Das gleiche gilt für FFP2- oder N95-Masken sowie Atemschutzmasken, die allen Einwohnerinnen und Einwohnern inklusive Nutzungsschulung abgegeben wurden.

«Einer für alle, alle für einen. So geht Pandemiebekämpfung.»
– Benjamin Königsfeld, Interims-Gouverneur

Schweizer Fahne und Swiss made Label bleiben

21.02.2031 08:48, HQDH: Die Mehrheit im Rat der Weisen und der Volksvertreter hat sich für die Beibehaltung der Schweizer Fahne und des Wappens der Schweiz für den Distrikt Helvetia ausgesprochen. Der Interims-Gouverneur Ben Königsfeld und die Vize-Gouverneurin Amaya Gubser akzeptieren diesen Entscheid, auch wenn sie sich für ein neues Design basierend auf dem Charta Universalis Logo ausgesprochen hatten. Die konservativen Kräfte und bürgerlichen Hardliner der ehemaligen Schweiz im Ausland, angeführt von Paul Gutmann, haben diesem Begehren nur wiederwillig zugestimmt, und alle Rechte an den Distrikt Helvetia abgetreten. Dazu gehören auch die Begriffe Swiss made, Swiss Made und Swiss als Etikett und Herkunftsbezeichnung für unsere Produkte.

Vogelgrippe-Virus erstmals auf den Mensch übertragen

20.02.2031 16:58, HQDH: Die russische Gesundheitsbehörde hat nach eigenen Angaben den ersten Fall einer Übertragung des Vogelgrippe-Virus H5N8 auf den Menschen nachgewiesen. Sieben Personen in einer Geflügelfabrik sind davon betroffen. Bei den bisherigen Fällen im Distrikt Helvetia wurde das Vogelgrippe-Virus H5N4 bestätigt. Die angeordneten Massnahmen zum Schutz des Hausgeflügels gelten seit dem 25. Januar für die Gebiete rund um den Bodensee sowie entlang des Rheins. Geflügelhaltende müssen wachsam bleiben und auf verdächtige Anzeichen achten. Tote Wildvögel sind der Jagdaufsicht zu melden.

Vize-Gouverneurin Amaya Gubser und Wildhüterin Ruby beobachten Wild
Vize-Gouverneurin Amaya Gubser und Wildhüterin Ruby beobachten Wild

AHV-Finanzierung und Quellenbesteuerung der Löhne

19.02.2031 18:49, HQDH: Ab dem 1. März wird die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) aus der gesamten Lohnsumme im Distrikt Helvetia finanziert. Die Auszahlung der AHV-Renten erfolgt somit jeden Monat über die Abzüge für die 1. Säule aller verfügbaren Einkommen. Gleichzeitig wird allen Erwerbstätigen die Quellensteuer direkt vom Einkommen abgezogen. Die monatliche Steuer ist abhängig von der Höhe des Salärs. Mit der jährlichen vereinfachten Steuererklärung erfolgen die Vermögensbewertung sowie allfällige Rück- respektive Nachzahlungen. Mit diesem System soll eine sozial gerechte und transparente Verteilung der ausbezahlten Gesamtlohnsumme erreicht werden.

Gegenwärtiges Massenaussterben und die Ursachen

18.02.2031 14:32, IUCN Die Menschheit befindet sich in der Periode des sechsten Massenaussterbens. Die vorwiegend auf menschlichen Einflüssen beruhende Aussterbewelle begann am Übergang vom Pleistozän zum Holozän und setzt sich, unter zunehmender Verstärkung, bis in die Gegenwart fort. Die folgenden Risikofaktoren tragen in ihrer Gesamtheit und auf unterschiedlich langen Zeitskalen zur Möglichkeit eines anthropogen bedingten Massenaussterbens bei:

Quelle: Das gegenwärtige Massenaussterben (Wikipedia)

«Der Mensch verursacht gerade das grösste globale Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier.»
– Eberhard Brandes, WWF Deutschland

Tote Aale im Rhein wegen Kraftwerksturbinen

17.02.2031 18:11, HQDH: Im Rhein schwimmen wieder tote, verstümmelte oder verletzte Aale. Die Fische werden auf ihrer Wanderung flussabwärts Opfer der Kraftwerksturbinen. Der Distrikt Helvetia entzieht deshalb diesen Wasserkraftwerken die Betriebsbewilligung, bis sie die gesetzlichen Sanierungsvorgaben zur Fischgängigkeit umsetzt haben. Ein Fischabstieg dient dem Schutz der vom Aussterben bedrohten Aale und anderer Wanderfische. Damit soll sich die Tragödie nicht wie jedes Jahr wiederholen.

Umweltschonende Beleuchtung und Schutz der Nacht

15.02.2031 15:03, HQDH: Die Lichtverschmutzung im Distrikt Helvetia soll auf ein Minimum gesenkt werden. In der Nacht soll die natürliche Dunkelheit dominieren. Während der Nachtruhe von 20 bis 8 Uhr sind grundsätzliche alle künstlichen Lichter zu löschen, sofern sie von der Regierung nicht als absolut notwendig eingestuft werden. Als Grundlage dient die SIA Norm 491 zur Vermeidung unnötiger Lichtemissionen im Aussenraum.

Lärmpegel für ein ruhiges Naturparadies reduzieren

15.02.2031 14:38, HQDH: Im Distrikt Helvetia soll der Geräuschpegel und die Lärmbelastung drastisch reduziert werden. Zu laute Fahrzeuge, Maschinen oder Geräte, werden ab sofort aus dem Verkehr gezogen. Lärmige Aktivitäten sind ohne Ausnahmebewilligung der Regierung untersagt. Die Nachtruhe dauert von 20 bis 8 Uhr. Die Mittagsruhe gilt von 12 bis 14 Uhr. An Sonn- und Feiertagen ist 24 Stunden Stille angesagt. Zu laute Verkehrswege werden entweder saniert, unterirdisch geführt oder stillgelegt. Geschwindigkeitsreduktionen machen den Anfang. Wir sind ein Naturschutzgebiet und keine Partyinsel.

Sondergesandte Laura Kraft unterhält sich mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau
Sondergesandte Laura Kraft unterhält sich mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau, DHN

Die zweite Welle klingt langsam aber stetig ab

14.02.2031 23:51 (Valentinstag), HQDH: Die Zahl der Neuinfizierten und Todesfälle sinkt mit 708 erstmals unter die 1'000-Personen-Grenze innerhalb einer Woche. 35 Prozent der Bevölkerung wurde bereits die zweite Impfdosis verabreicht. Gesamthaft wurden über eine Millionen Dosen gespritzt und zugleich gespendet. Die Grenzschliessungen und der harte Lockdown zeigen nach sechs Wochen, dass das Ende der Pandemie im Distrikt Helvetia in greifbare Nähe rückt. In Europa wird der Ruf nach Lockerungen lauter, obwohl die Fallzahlen aufgrund der Virusmutationen aus Grossbritannien, Südafrika und Brasilien vielerorts stagnieren. In vielen Ländern stecken sich wieder weniger Menschen mit dem CV29-Virus an. Trotzdem warnt die WHO vor zu frühen Lockerungen.

Alkohol- und Tabakwerbeverbot in Kraft gesetzt

13.02.2031 20:04, HQDH: Seit dem 1. Februar gilt im Distrikt Helvetia ein absolutes Werbeverbot für alkoholische Getränke und Tabakprodukte. Zudem werden die verantwortlichen Konzerne verpflichtet, sich an den verursachten Gesundheitskosten substantiell zu beteiligen. Das Verschwinden der Tabak- und Alkoholwerbung soll zu einer gesünderen Lebensweise der Bevölkerung führen. Weitere Werbeverbote für ungesunde Nahrungsmittel und Luxusgüter wie Autos, Uhren, Schmuck oder Smartphones folgen in Kürze.

Kältewelle erreicht den Distrikt Helvetia

12.02.2031 00:36, HQDH: Eisige Temperaturen und Schnee führten zu vereisten Verkehrswegen und Ausfällen von Zügen. Die klirrende Kälte beschert uns bis zum Wochenende Eistage. Wenn immer möglich sollte man zu Hause bleiben. Draussen ist vorsichtig geboten und mehr Zeit sollte eingerechnet werden.

Wonder Woman 1984 als grosse TV-Filmpremiere

11.02.2031 05:00 (Schmutziger Donnerstag), HQDH: Der Hollywood-Blockbuster Wonder Woman 1984 wird am Samstag, den 13. Februar um 20:00 Uhr exklusiv im Fernsehen ausgestrahlt. Im US-amerikanischen Superheldenfilm spielt die israelische Schauspielerin Gal Gadot die Comicfigur Wonder Woman von DC Comics. Die Regie des Films von Warner Bros. führte Patty Jenkins. Dieses cineastische Highlight ist ein Dankeschön von Ben Königsfeld und Amaya Gubser – im Namen der ganzen Regierung des Distrikt Helvetia – für die Geduld und Ausdauer aller im harten Lockdown.

WHO-Untersuchung deutet auf tierischen Ursprung

10.02.2031 13:13, Wuhan: Experten der WHO waren vier Wochen lang in der Metropole Wuhan in Zentralchina, um nach der Herkunft des CV29-Erregers zu suchen. Das Virus ist tierischen Ursprungs. Die Übertragung auf den Menschen ist wahrscheinlich von Fledermäusen oder Pangolinen (Schuppentieren) ausgehend über ein anderes Tier als Zwischenwirt erfolgt. Viele Fragen bleiben offen und weitere Untersuchungen sind nötig. Doch zuerst muss China den Wissenschaftlern alle Unterlagen zugänglich machen. Ein Laborunfall als Ursache ist sehr unwahrscheinlich. In Wuhan waren erstmals im Dezember 2029 Infektionen mit dem neuen Virus nachgewiesen worden. Der Erreger kursierte aber wahrscheinlich schon zuvor. Durch den Klimawandel und der sich verändernden Vegetation kamen rund 40 zusätzliche Fledermausspezies in den Süden Chinas, und mit ihnen rund 100 Coronaviren-Arten.

Personen-, Waren- und Posttransport in von der Zivilisation abgeschnittene Gebiete
Personen-, Waren- und Posttransport in von der Zivilisation abgeschnittene Gebiete, DHN

Ganze Bevölkerung erhielt die CV29-Erstimpfung

09.02.2031 12:35, HQDH: Mit etwa 99 Prozent aller Einwohnerinnen und Einwohner hat der Distrikt Helvetia als erstes Land weltweit die gesamte Bevölkerung mit einer Impfdosis gegen das CV29-Virus geimpft. Einige Personen können aus medizinischen oder anderen triftigen Gründen noch nicht geimpft werden. In rund einem Monat werden alle Menschen die zweite Spritze erhalten haben. Wir bekämpfen die Pandemie mit Entschlossenheit und Disziplin. Zugleich bereiten wir uns auf alle Eventualitäten vor, wie beispielsweise resistente Virusvarianten.

Militärputsch im Myanmar wird verurteilt

09.02.2031 05:37, HQDH: Der Distrikt Helvetia verurteilt die Machtübernahme der Streitkräfte unter General Min Aung Hlaing in Myanmar. Wir fordern die sofortige Freilassung und Wiedereinsetzung der demokratisch gewählten Regierung unter Präsidentin Aung San Suu Kyi. Weiter muss die Verfolgung und Unterdrückung der muslimischen Minderheit Rohingya im buddhistischen Burma gestoppt werden. Die Schuldigen müssen für den Völkermord zur Rechenschaft gezogen werden. Burmesische Vermögenswerte wurden gesperrt.

Fallzahlen fast halbiert und Impfkampagne ist auf Kurs

08.02.2031 11:52, HQDH: Die Zahl der Neuansteckungen und der Todesfälle halbierte sich praktisch auf 3'482 zur Vorwoche. Diese deutliche und nachhaltige Entwicklung ist sehr erfreulich. Circa 92 Prozent der Bevölkerung haben mindestens eine Impfdosis erhalten. Knapp 15 Prozent wurde zudem die zweite Spritze verabreicht. Verwendet wird etwa je zur Hälfte der Impfstoff von Pfizer/BioNTech und Moderna. Mehr als 856'000 Impfdosen wurden bisher unentgeltlich an befreundete Staaten verteilt.

Diplomatin trifft Wladimir Putin in Moskau

07.02.2031 16:30, Moskau: Die Sondergesandte Laura Kraft sprach im Kreml mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über Belarus, die Ukraine, die Freilassung von Alexey Navalny, die Meinungsfreiheit und die nicht akzeptablen Menschenrechtsverletzungen in Russland. Der Distrikt Helvetia wird den Aufbau russischer Naturschutzgebiete unterstützen. Im Gegenzug beteiligt sich Russland an der multinationalen Red Dragon Spezialeinheit. Der Impfstoff Sputnik V, die Endlagerung radioaktiver Abfälle und die Kosmonauten-Ausbildung waren weitere Gesprächsthemen beim ersten Treffen mit Vertretern der Russischen Föderation.

«‹Ich töte nicht zum Vergnügen.›, liess ich Wladimir Putin wissen, als er mich zur Bärenjagd einladen wollte. ‹Aber bei einen fairen Kampf Mann gegen Bär – mit blossen Händen – bin ich jederzeit dabei.›»
– Laura Kraft, diplomatische Sondergesandte

Luftgestützte Grenzpatrouille mit DJI Mini 2 Drohne im nördlichen Aargau
Luftgestützte Grenzpatrouille mit DJI Mini 2 Drohne im nördlichen Aargau, DHN

Krankenkassenprämien sinken langfristig

06.02.2031 20:07, HQDH: Die hohen Krankenkassenprämien dürfen bei gleicher Leistung nicht mehr steigen. Sie sollen bis in zehn Jahren um mindestens 50 Prozent sinken. Die Krankenkassen erhalten so Anreize die Gesundheit ihrer Versicherten nachhaltig zu verbessern. Die entschleunigte, relaxte Lebensweise, die Wiederauferstehung und Erholung der Natur, mehr Bewegung im Freien und eine gesündere Ernährung führen langfristig zu einer fitteren sowie sportlicheren Bevölkerung. Sollte dieses Ziel nicht erreicht werden, werden alle Krankenkassenanbieter in einer Einheitskrankenkasse zusammengefasst.

Kommunikation in Krisenzeiten sicherstellen

05.02.2031 18:34, HQDH: Die Regierung stellt so rasch als möglich eine zuverlässige Kommunikation mit der Bevölkerung in Katastrophen- und Krisenzeiten sicher. Dazu kommen stromunabhängige Technologien für Worst Case Szenarios zum Einsatz, wenn zum Beispiel die Stromversorgung, das Mobilfunknetz, Satelliten oder das Internet teilweise oder komplett ausfallen. Die seit 2024 abgestellten UKW-Hörfunksender werden wieder reaktiviert. Jeder Haushalt sollte deshalb über ein analoges Radiogerät verfügen, dass im Notfall auch mit Batterien betrieben werden kann. Ein analoges Festnetztelefon, das ohne Strom funktioniert, wird zur Kommunikation dringend empfohlen. Die Swisscom hat einen Auftrag zur Bereitstellung der entsprechenden Infrastruktur erhalten.

Vollständiger Ausstieg aus der Atomenergie erfolgt

05.02.2031 11:47, HQDH: Die verbleibenden Kernkraftwerke Gösgen (KKG) und Leibstadt (KKL) mit je einem Reaktorblock werden am 7. Februar endgültig heruntergefahren und vom Netz genommen. Der Distrikt Helvetia besiegelt damit den 2017 in der Energiestrategie 2050 beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie. Die beiden Atomkraftwerke wurden seit Beginn der Pandemie mit reduzierter Leistung betrieben. Sie können problemlos durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Der Rückbau wird etwa 10 Jahre in Anspruch nehmen. Die ausgedienten Brennelemente werden in das Zwischenlager nach Würenlingen verschoben. Die Endlagerung der radioaktiven Abfälle erfolgt ausserhalb des Schutzgebiets. Im Gespräch ist eine Kooperation mit Finnland, Schweden und Russland.

Einheimisches Wildschwein auf der Suche nach Nahrung
Einheimisches Wildschwein auf der Suche nach Nahrung

Laura Kraft wird unsere erste Astronautin

04.02.2031 09:41, HQDH: Die bekannte Astrophysikerin und Schatzjägerin Laura Kraft wird zur Astronautin ausgebildet. Sie wurde nach zahlreichen CV29-bedingten Ausfällen überraschend ins Nachwuchsprogramm der ESA, NASA und Roskosmos aufgenommen. Die Astronauten-Grundausbildung findet im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) unweit des Kölner Flughafens statt. Anschliessend wird sie mit russischen Kosmonauten in Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan trainieren.

«Ich liebe lange Reisen in Isolation und Schwerelosigkeit. Die Luna-Trainingsanlage und die Tauchgänge im Kölner Pool sind eine willkommene Abwechslung zum harten Überlebenstraining zu Hause.»
– Laura Kraft, zukünftige Astronautin

Sputnik V nutzt zwei Trägerviren statt einem

03.02.2031 12:13, HQDH: Der russische CV29-Impfstoff Sputnik V zeigt laut einer Studie eine Wirksamkeit von 91.6 Prozent. Bei der Impfung mit Sputnik V handelt es sich um eine Kombination aus zwei Impfungen mit unterschiedlichen Vektorimpfstoffen, die nacheinander verabreicht werden. Russland strebt die Zulassung von Sputnik V in Europa an. In mehr als 15 Ländern wird das Vakzin mittlerweile im Kampf gegen CV29 eingesetzt. Der Distrikt Helvetia prüft den Impfstoff aus dem Moskauer Gamaleya-Institut.

Weissrussische Vermögen eingefroren

02.02.2031 18:50, HQDH: Aufgrund der politischen Unruhen und willkürlichen Verhaftungen in Belarus, hat der Distrikt Helvetia sämtliche Vermögenswerte des Langzeit-Herrschers Alexander Lukaschenko und seines Machtapparats bis auf weiteres eingefroren. Die diplomatische Sondergesandte Laura Kraft wird sich voraussichtlich am Sonntag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Kreml treffen. Sie weilt seit anfangs Jahr offiziell in Moskau, um Russisch zu lernen.

Sondergesandte Laura Kraft beim täglichen Boxtraining in Moskau
Sondergesandte Laura Kraft beim täglichen Boxtraining in Moskau, DHN

6. Juni wird Gedenktag an die CV29-Pandemie

02.02.2031 11:42, HQDH: Der 6. Juni wird nationaler Feiertag zum Gedenken an die Opfer, Leiden und Entbehrungen der Bevölkerung in der CV29-Virus-Pandemie. Der gesamte Distrikt Helvetia begibt sich deshalb an diesen Tag in einen totalen Shutdown. Nur absolut lebensnotwendige Aktivitäten sind erlaubt. Ausnahmen für diesen Gedenktag gibt es nur in Krisenzeiten. Sollte der Feiertag auf einen Samstag fallen, ist zusätzlich der vorangehende Freitag frei. Fällt er auf einem Sonntag ist der nachfolgende Montag frei. Den ersten Feiertag begehen wir gemeinsam am 6. Juni 2031.

Sirenentest am ersten Mittwoch im Februar

01.02.2031 06:00, HQDH: Am 3. Februar findet ab 13:30 Uhr der Sirenentest statt. Wenn im Distrikt Helvetia Gefahren drohen, wird die betroffene Bevölkerung per Sirenenalarm darauf hingewiesen. Wir unterscheiden den Allgemeinen Alarm und den Wasseralarm. Bei Wasseralarm muss das gefährdete Gebiet sofort verlassen werden. Im Ernstfall gilt bei Sirenenalarm Radio hören und die Anweisungen der Behörden befolgen.

Zwei Drittel der Bevölkerung sind geimpft

01.02.2031 05:21, HQDH: Die Fallzahlen gehen stark zurück und die Todesfälle liegen gegenüber der Vorwoche noch bei 6'622. Seit dem Impfstart vor vier Wochen haben 67 Prozent der Menschen die Erstimpfung erhalten. Die ersten Personen erhalten seit Sonntag die zweite Impfdosis für einen bis zu 95 prozentige Schutzwirkung gegen das CV29-Virus. Der Impfstoff von AstraZeneca wurde in Europa zwar zugelassen, ist aber für den Distrikt Helvetia aus wissenschaftlicher Sicht zu wenig wirksam. Interessanter ist der Impfstoff des US-Konzerns Johnson & Johnson, der für die volle Wirksamkeit nur einmal gespritzt werden muss.

Temporäre Festnahme von Journalistin in Belarus

31.01.2031 14:43, HQDH: Nach der vorübergehenden Verhaftung der DHN-Journalistin Luzia Tschirky in der weissrussischen Hauptstadt Minsk, versetzt der Interims-Gouverneur Ben Königsfeld die Red Dragon Spezialeinheit in Alarmbereitschaft. Die Korrespondentin mit einer gültigen Akkreditierung ist nach einer Festnahme wieder freigelassen worden. Die Vize-Gouverneurin Amaya Gubser steht wegen dem Vorfall mit dem belarussischen Aussenministerium in Kontakt. Ben Königsfeld erwartet von Weissrussland und Machthaber Alexander Lukaschenko eine Erklärung.

Startbereiter AT-99 Scorpion VTOL Senkrechtstarter-Kampfhubschrauber der Avatar-Staffel
Startbereiter AT-99 Scorpion VTOL Senkrechtstarter-Kampfhubschrauber der Avatar-Staffel, DHN

Exklusives Interview mit Benjamin Königsfeld

31.01.2031 11:30, HQDH: Die DHN-Reporterin Maggie Fuchs traf Interims-Gouverneur Ben Königsfeld – nach vier Wochen im Amt – zum Sonntagsinterview.

Was haben Sie gemacht, bevor Sie die Führung des Distrikt Helvetia übernommen haben?

Ich habe einen israelischen Vater und eine schweizerische Mutter. Als Wildhüter und Umweltschützer arbeitete ich mehrere Jahre in Afrika. Ich habe in Kenia und Südafrika nachhaltige Naturschutzgebiete aufgebaut. Ich bekämpfte erfolgreich Wilderer. Ich legte mich mit der Politik, der Wirtschaft und einigen Warlords sowie Kriminellen an. Deshalb wählte das freie Volk mich für diese schwierige Aufgabe.

Wie verteidigen Sie ihre CV29-Massnahmen, die Kritiker als «egoistische und gnadenlose Abschottungspolitik» bezeichnen?

Der Distrikt Helvetia ist ein Naturschutzgebiet mitten in Europa. Wir sind eine Insel in der CV29-Pandemie und der Grossen Krise, die täglich ums Überleben kämpft. Wir verlieren jeden Tag geliebte Menschen. Ohne die Reisebeschränkungen können wir das Virus nicht wirkungsvoll eindämmen und im Idealfall unsere «heile Welt» auf lange Sicht schützen. Ich gebe den Menschen Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Den Preis den wir dafür zahlen ist hoch, aber wenn wir nichts tun, verbessert sich unsere Situation wie letztes Jahr überhaupt nicht.

Wann rechnen Sie mit den ersten Lockerungen des Shutdowns?

Wenn alles nach Plan läuft, ist bis Ende Februar die ganze Bevölkerung durchgeimpft. Sollten die Ansteckungen und Todesfälle weiter so drastisch sinken, dürfte dies bis Ende März zu ersten Lockerungen im öffentlichen Leben führen. Vielleicht feiern wir Ostern wieder im gewohnten Familienrahmen. Durchhalten lohnt sich also.

Was sind die grössten Risiken, dass wir die Pandemie nicht in den Griff bekommen?

Die internationale Lage präsentiert sich instabil. Viele Länder haben die Kontrolle verloren und versinken im Chaos. In Europa verläuft zum Glück alles in einigermassen geordneten Bahnen. In einigen Gebieten wie Brasilien oder Südafrika ist die Durchseuchung sehr hoch und das Virus mutiert deshalb ständig. Es wird ansteckender und vielleicht sogar noch aggressiver. Die Gefahr, dass unsere Impfstoffe ihre Wirkung verlieren, steigt, je länger sich das CV29-Virus ungebremst ausbreiten kann. Die Schweiz war 2030 ein Hotspot, weil die herrschende Elite zu dominant und ignorant war.

Stimmt es, dass sich Ihre Lebensgefährtin aus Südafrika im Grenzlager Basel in Isolation befindet? Wie geht es ihr?

Ja, meine Partnerin reiste aus Kapstadt per Schiff und Zug an. Sie hat eine fünfwöchige Reise hinter sich, nachdem sie Südafrika erlassen durfte. Bei der Einreise wurde sie wie alle anderen Personen isoliert, und muss wegen der Verlängerung nun acht Tage länger in der Isolationsunterkunft ausharren. Sie wurde negativ getestet und ist wohl auf. Ich vermisse sie sehr, aber die Gesundheit geht vor.

Interims-Gouverneur Benjamin Königsfeld geniesst den Winter zusammen mit Pferd und Hund
Interims-Gouverneur Benjamin Königsfeld geniesst den Winter zusammen mit Pferd und Hund, DHN

Natürliche Infrastruktur und autarkes Wohnen fördern

30.01.2031 10:12, HQDH: Die Infrastruktur wird schrittweise auf 10 Prozent des heutigen Standes redimensioniert, ohne auf Redundanzen und Ausfallsicherheit zu verzichten. Die Bodenversiegelung soll durch mehr Biodiversität, Wälder, Grünflächen und Naturstrassen rückgängig gemacht werden. Gebäude sollen sich jederzeit selber mit erneuerbarer Energie und Wasser versorgen können. Neubauten sind maximal zweistöckig und verfügen über mindestens zwei Kellergeschosse. Ein Garten mit einer Anbaufläche zur teilweisen Selbstversorgung wird empfohlen. Mit diesen Massnahmen erhält die Natur in den nächsten zehn Jahren immer mehr Lebensraum zurück.

Produktion der Drohnen und Allradfahrzeuge gestartet

30.01.2031 09:37, HQDH: Die in Lizenz gefertigten Aufklärungs- und Überwachungsdrohnen DJI Mavic Mini und Mini 2 sind ein Exportschlager in Europa, um zum Beispiel die EU-Aussengrenzen zu sichern. Die Produktion läuft langsam an und soll bis Ende Februar die volle Kapazität erreichen. Der günstige Willys SE Jeep (Swiss Edition) ist vor allem in Entwicklungsländern sehr gefragt und wird in kleinen Stückzahlen gebaut. Sämtliche Akkus und Elektronik werden bei uns oder von europäischen Partnern hergestellt. Teilweise sind wir immer noch auf Rohstoffimporte aus den USA oder China angewiesen sind.

Kreislaufwirtschaft mit erneuerbarer Energie

29.01.2031 20:36, HQDH: Der Distrikt Helvetia setzt auf eine Kreislaufwirtschaft mit erneuerbarer Energie, um den Ressourceneinsatz, die Abfallproduktion, die Emissionen und die Energieverschwendung zu minimieren. Mit dem regenerativen System werden Rohstoffe effizient und so lange wie möglich genutzt. Die Nutzungs- und Lebensdauer von Produkten wird erhöht, indem sie geteilt, wiederverwendet, repariert und wiederaufbereitet werden. Die Rohstoffgewinnung und die Herstellung wichtiger Güter wie Mikrochips wird im Inland und in Europa gefördert, um Versorgungsprobleme zu reduzieren.

Mann nach Tötungsdelikt in Würenlos verhaftet

28.01.2031 13:04, HQDH: Am Dienstag wurde am Ufer der Limmat ein teilweise im Wasser liegender lebloser Körper gefunden. Noch vor Ort nahm die Polizei einen 31-jährigen Schweizer aus Zürich fest. Er steht unter dringendem Verdacht, das Tötungsdelikt begangen zu haben und hat inzwischen ein Geständnis abgelegt. Beim Opfer handelt es sich um einen 81-jährigen Schweizer, der in der gleichen Ortschaft wie der mutmassliche Täter wohnte. Eine ehemalige Bundespolizistin leitet die laufenden Ermittlungen.

Wir unterstützen globale Impfgerechtigkeit

27.01.2031 13:23, HQDH: Der Distrikt Helvetia unterstützt die rund 100 Länder, die bisher bei der Welthandelsorganisation beantragt haben, die Patentrechte der Impfstoffhersteller während der Pandemie freizugeben. Als Mitglied von COVAX helfen wir einen weltweit gleichmässigen und gerechten Zugang zu Impfstoffen zu gewährleisten. Seit unserer Gründung spendeten wir etwa 400'000 Impfdosen. Davon profitieren Entwicklungs- und Schwellenländer wie Costa Rica, Jamaika, Mexico, Argentinien, Brasilien, Peru, Kenia, Kongo, Madagaskar, Marokko, Südafrika, Kosovo, Jordanien, Libanon, Nepal, Sri Lanka, Indonesien, Papua-Neuguinea oder Samoa.

Obduktionsbefund der Wasserleiche von Würenlos: Der Rentner wurde erwürgt
Obduktionsbefund der Wasserleiche von Würenlos: Der Rentner wurde erwürgt

Leiche in der Limmat bei Würenlos entdeckt

27.01.2031 01:42, HQDH: Am Ufer der Limmat in Würenlos wurde am Dienstagnachmittag eine Leiche gefunden. Die Polizei geht gemäss ersten Erkenntnissen von einem Tötungsdelikt aus. Sie hat die Ermittlungen aufgenommen und die Obduktion der Leiche veranlasst. Zur Identität der Person, den Tatumständen und der Täterschaft konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

Restriktive Einreise, Shutdown und Durchimpfung

26.01.2031 17:02, HQDH: In Europa hat der Distrikt Helvetia die schärfsten Massnahmen zur Eindämmung der CV29-Virus-Pandemie verhängt. Viele Länder kämpfen mit mutierten Virusvarianten oder setzen auf das Prinzip Hoffnung. Unser Erfolgsrezept basiert auf drei Pfeilern:

  1. Strenge Einreisebestimmungen ohne Ausnahmen wie Grenzgänger oder Nachbarländer.
  2. Harter Shutdown bis auf die absolut lebensnotwendigen Aktivitäten ohne Ausnahmen.
  3. Schnellstmögliche Impfung der gesamten Bevölkerung.

Sobald die Fallzahlen mindestens 14 Tage lang unter 10 sind, wird der Lockdown schrittweise gelockert. Im Idealfall kann das öffentliche Leben wieder wie vor der Krise erlaubt werden. Das Einreiseregime bleibt solange in Kraft, bis sich die internationale Lage entspannt hat.

Einreisende müssen vier Wochen in Isolation

25.01.2031 12:27, HQDH: Nach dem CV29-Fall in Neuseeland mit der südafrikanischen Variante, verlängert die Regierung die Isolationsdauer in den Grenzlagern bei der Einreise auf 28 Tage. Diese Regelung gilt rückwirkend für zwei Wochen und für alle Personen die sich in Isolation befinden. Weitere Abklärungen zur positiven CV29-Infektion in Neuseeland seit mehr als zwei Monaten sind im Gange.

Epidemiologische Situation verbessert sich weiter

25.01.2031 00:07, HQDH: Die Zahl der laborbestätigten Fälle geht in der dritten Woche des Shutdowns stetig zurück. Die Todesfälle fielen zur Vorwoche auf 14'051, was einem Rückgang von 18.5 Prozent entspricht. Mit 338'235 Personen sind knapp 45 Prozent der Bevölkerung erstmals gegen das CV29-Virus geimpft. Die Lieferengpässe bei den Dosen des Pfizer/BioNTech Impfstoffs betreffen den Distrikt Helvetia dank vertraglich garantierter Konventionalstrafen nicht. Den CV29-Impfstoff von Moderna stellt das Chemie- und Pharmaunternehmen Lonza in Visp her.

Das Militär unterstützt die Grenzschützer und Wildhüter beim Winterdienst
Das Militär unterstützt die Grenzschützer und Wildhüter beim Winterdienst, DHN

Jugend sucht nach Lösung für Mobilfunk-Revival

24.01.2031 09:22, HQDH: Junge Studierende und Forschende suchen nach einer Lösung zur Wiederinbetriebnahme des defekten Mobilfunknetzes. Studenten und Studentinnen der ETH Zürich, EPFL Lausanne und Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) arbeiten gemeinsam an einem von der Regierung finanziertem Projekt für ein mobiles Netz im Distrikt Helvetia. Die bestehende Infrastruktur soll mit selbstentwickelten Komponenten wieder fit gemacht werden. Weltweit sind die Mobilfunknetze und die Netzwerkausrüster praktisch vollständig ausgefallen, ohne Aussicht auf baldige Besserung.

WHO-Expertenteam erforscht die Ursprünge von CV29

23.01.2031 09:34, HQDH: Die Weltgesundheitsorganisation untersucht im chinesischen Wuhan den Ursprung der CV29-Virus-Pandemie. Der renommierte Biologe und «Virusjäger» Doktor Steven Jacobs aus dem Distrikt Helvetia begleitet das internationale Expertenteam. Im Zentrum stehen der Grosshandelsmarkt, auf dem lebendige Wildtiere verkauft werden, und das Hochsicherheitslabor in der Wirtschaftsmetropole. Vor einem Jahr identifizierte die Leiterin des dortigen Instituts für Virologie Zheng-Li Shi ein fast identisches Virus in Fledermäusen.

«Mit dem offenen und geländegängigen Jeep geniesst man die Natur pur, bei jedem Wetter.»
– Benjamin Königsfeld, Interims-Gouverneur

Eigenbau des Willys MB Jeep wird Standardfahrzeug

22.01.2031 13:09, HQDH: Der Distrikt Helvetia erwirbt von Stellantis die weltweiten Rechte zur Fertigung eines verbesserten Willys MB Jeep mit 4x4 Hybridantrieb, der die Energie aus einem Akku als auch synthetischem Treibstoff bezieht. Die ersten Prototypen inklusive dem M100 Anhänger aus der eigenen Produktion haben sich bereits im täglichen Einsatz bewährt. Das kleine, leichte und umweltfreundliche Elektrofahrzeug soll im Schutzgebiet für Personen- und Warentransporte zum Standard werden.

Die Uhren werden nicht auf Sommerzeit umgestellt

21.01.2031 18:10, HQDH: Der Distrikt Helvetia schafft als erstes Land in Europa die Sommerzeit mit der Zeitumstellung Ende März und Ende Oktober ab. Die künstliche Sommerzeitumstellung gilt seit 1981 und dient primär der konsumorientierten Spass- und Partygesellschaft. Sie entspricht nicht dem natürlichen Verlauf der Sonne. Zahlreiche Lebewesen wie Menschen und Tiere litten am Drehen des Uhrzeigers um jeweils um eine Stunde vor respektive zurück. Die Zeitumstellung beeinflusst den Biorhythmus und die innere Uhr. Die junge Generation kann somit im Sommer eine Stunde länger schlafen.

Distrikt Helvetia gratuliert neuer US-Regierung

20.01.2031 17:50, HQDH: Die Regierung wünscht dem neuen Präsidenten Joe Biden und seiner Vizepräsidentin Kamala Harris der Vereinigten Staaten von Amerika alles Gute für eine erfolgreiche Amtszeit, und freut sich auf eine weiterhin enge Zusammenarbeit. Der Distrikt Helvetia bietet weiterhin seine diplomatischen Dienste an. Wir unterstützen die USA in der CV29-Virus-Pandemie, in der Grossen Krise und helfen beim Aufbau von Naturschutzgebieten in Nordamerika.

«Mit der Fertigung robuster und zuverlässiger High-Tech-Drohnen setzen wir die Tradition der international bekannten ‹Schweizer Qualität› fort.»
– Amaya Gubser, Vize-Gouverneurin

Lizenzproduktion von Drohnen für Europa gesichert

20.01.2031 13:02, HQDH: Der Distrikt Helvetia sichert sich die exklusiven Rechte zur Lizenzproduktion von Aufklärungs- und Überwachungsdrohnen des chinesischen Herstellers DJI für Europa. Ab Februar werden die modifizierten Modelle DJI Mavic Mini und Mini 2 für den europäischen Markt produziert, die sich erfolgreich im Grenzeinsatz bewährt haben. Die Software mit künstlicher Intelligenz wird jeweils an die Bedürfnisse und das Terrain des Kunden angepasst. Die Forschung und die Wirtschaft werden mit dem Geschäft gestärkt.

Schnee-Eule Hedwig in winterlichen Wald
Schnee-Eule Hedwig in winterlichen Wald

Atemschutzmasken werden verteilt und empfohlen

19.01.2031 12:27, HQDH: Seit Jahresbeginn wurden alle systemrelevanten Bereiche mit Atemschutzmasken ausgerüstet. Bis Ende Januar werden alle Einwohnerinnen und Einwohner ab 15 Jahren mit Atemschutzmasken aus Armeebeständen per Postversand versorgt. Für jüngere Personen läuft die Beschaffung von kleineren Modellen. Online-Lernprogramme zeigen die richtige Anwendung der Atemschutzmaske, die einen optimalen Schutz gegen das CV29-Virus bietet. Bei Tätigkeiten mit Infizierten, potentiell ansteckenden oder unbekannten Personen wird die Atemschutzmaske gegenüber der FFP2-Maske oder N95-Maske empfohlen.

Erfreuliche Entwicklung bei den Ansteckungen und an der Impffront

18.01.2031 12:07, HQDH: Seit letzter Woche haben sich die Fallzahlen fast halbiert. Die Zahl der Toten hat sich im gleichen Zeitraum von 25'688 auf 17'245 reduziert. Trotz des vielen Schnees und dank des zweiten Impfstoffs sind mehr als 25 Prozent der Bevölkerung mit der ersten Dosis gegen das CV29-Virus geimpft. Der totale Shutdown und die strengen Massnahmen im Grenzverkehr zeigen nach zwei Wochen erste Wirkung.

«Nicht gegen die Natur kämpfen, sondern mit und für die Natur leben.»
– Benjamin Königsfeld, Interims-Gouverneur

Die Natur zeigt uns trotz ihrer Schönheit den Meister

17.01.2031 08:45, HQDH: Der aussergewöhnlich viele Schneefall und der Shutdown legen das öffentliche Leben praktisch lahm. Extreme Wetterereignisse waren in den letzten zehn Jahren das neue Normal. Genauso wie die zahlreichen Pandemien. Das CV29-Virus hat Schätzungen zu Folge, die Weltbevölkerung dramatisch reduziert. Als Schutzgebiet leistet der Distrikt Helvetia einen kleinen Beitrag, um der Natur ihren Lebensraum wieder zurückzugeben. Unser ökologischer Fussabdruck muss deutlich unter Eins liegen, das heisst weniger Wachstum, Konsum und Komfort.

Vize-Gouverneurin Amaya Gubser mit Arzt auf Visite bei der Patientin in Genf
Vize-Gouverneurin Amaya Gubser mit Arzt auf Visite bei der Patientin in Genf, DHN

Illegal eingereiste Patientin auf dem Weg der Besserung

16.01.2031 15:29, HQDH: Vize-Gouverneurin Amaya Gubser besucht mit dem verantwortlichen Arzt die französische CV29-Patientin im Genfer Grenzlager. Nach einer ersten Impfung verbesserte sich der Gesundheitszustand, der aus Frankreich versteckt eingereisten Mutter, in den letzten 24 Stunden. Ihr Sohn hatte sich nicht mit dem mutierten CV29-Virus angesteckt.

Schneefälle führen zu prekären Verhältnissen

15.01.2031 02:33, HQDH: Seit gestern führen starke Schneefälle praktisch im ganzen Distrikt Helvetia zu Behinderungen auf der Strasse und der Bahn. Der Interims-Gouverneur Ben Königsfeld fordert nochmals alle auf, aufgrund des Shutdowns für nicht absolut lebensnotwendige Aktivitäten zu Hause zu bleiben. Bitte rechnen sie mehr Zeit ein, seien sie vorsichtig und achten sie auf umstürzende Bäume sowie herabfallende Äste. Die Lawinengefahr wird als erheblich bis gross eingestuft.

Der Distrikt Helvetia versinkt in der weissen Pracht
Der Distrikt Helvetia versinkt in der weissen Pracht

Blinde Passagierin mit Baby vom Genfer Zoll entdeckt

14.01.2031 17:11, HQDH: Eine junge Frau mit ihrem Kind wurde von Zollbeamten in einem Eisenbahnwagen in Genf gefunden. Sie versteckte sich in einem leeren Chemiefass. Die Französin hatte keine Papiere bei sich und ist mit einer mutierten CV29-Virus-Variante angesteckt. Die 24-Jährige hält sich in strenger Isolationshaft auf. Sie wurde von ihrem gesunden Baby getrennt. Die Ärzte entscheiden nun, ob das Leben der Mutter mit einer CV29-Impfung gerettet werden kann, da sich die Infektion in einem frühen Stadium befindet. Die neuen CV29-Virus-Mutationen wurden im Distrikt Helvetia erst in wenigen Fällen nachgewiesen, deren Ansteckungsketten alle unterbrochen werden konnten. In Grossbritannien und Irland sind die Fallzahlen wegen dem mutierten aggressiven CV29-Virus explodiert.

Hochpreisinsel verschwindet zugunsten fairer Preise

13.01.2031 18:15, HQDH: Die ehemalige Hochpreisinsel Schweiz verschwindet. In Distrikt Helvetia werden ab heute nur noch faire Preise toleriert. Das heisst die Preisgestaltung orientiert sich nach transparenten, ökologischen und sozialen Kriterien. Preise für gleiche Produkte dürfen generell nicht höher als der Durchschnittspreis der Nachbarländer in Europa respektive der westlichen Welt sein. Konsumenten können zu hohe, unbegründete Preise jederzeit anprangern. Den Unternehmen drohen bei einem Verstoss sehr hohe Bussen, und im Extremfall eine staatliche Kontrolle.

Reinigung infizierter Frau mit Desinfektionslösung
Reinigung infizierter Frau mit Desinfektionslösung, DHN

Impfstoff von Moderna zugelassen

12.01.2031 16:41, HQDH: Neben dem Impfstoff von Pfizer/BioNTech wurde heute das Vakzin von Moderna zugelassen. Der mRNA-basierte Impfstoff hat auch eine Wirksamkeit von 95 Prozent (Update vom 14. April: 90 Prozent Wirksamkeit). Die zweite Impfung sollte nach 21 Tagen, bei Pfizer/BioNTech nach 28 Tagen erfolgen. Um mehr Personen erstmalig impfen zu können, überlegen einige Länder wie Grossbritannien die zweite Dosis mehrere Monate hinauszuschieben. Dies ist gegen die Empfehlung der WHO und der EMA und birgt das Risiko, dass das CV29-Virus Resistenzen bildet. Gegen ein resistentes CV29-Virus wären die Impfungen im schlimmsten Fall nicht mehr effektiv.

«Klinisch getestete Impfvorgaben nicht einzuhalten, ist ein Spiel mit dem Feuer und zu verurteilen.»
– Benjamin Königsfeld, Interims-Gouverneur

Private Sicherheitsdienste bewachen die Grenzlager rund um die Uhr
Private Sicherheitsdienste bewachen die Grenzlager rund um die Uhr, DHN

Scharfe Kontrollen bei Einreise und Warenlieferungen

12.01.2031 11:48, HQDH: An der Grenze, bei der Einreise und beim Import von Gütern werden genaue Kontrollen durchgeführt. Fahrzeuge, Flugzeuge, Schiffe, Bahnwagen, Frachtcontainer usw. werden zusätzlich mit Wärmebildkameras, Bewegungssensoren und Hunden durchsucht, um blinde Passagiere aufzuspüren. Die Waren werden direkt an der Grenze unter strengen Schutzmassnahmen umgeladen. Chauffeure, Lokführer, Flug- und Schiffsbesatzungen dürfen ihre Transportmittel nicht verlassen. Mit einer null Toleranz soll verhindert werden, das Infizierte mutierte CV29-Viren oder resistentere Varianten in den Distrikt Helvetia einschleppen. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern für alle Lebewesen. Das CV29-Virus wurde bereits bei Katzen, Raubkatzen, Affen und Nerzen nachgewiesen.

Epidemiologische Lage und Impffortschritt

11.01.2031 12:55, HQDH: Die Zahl der Neuansteckungen und Toten bleibt auf hohem Niveau stabil, mit einer leicht sinkenden Tendenz. In Grossbritannien, Südafrika, Brasilien und Japan ist eine neue CV29-Virus-Mutation aufgetaucht. Diese um 50 Prozent ansteckendere Variante verbreitet sich rasch über den ganzen Globus. Seit dem Impfstart vor acht Tagen wurde etwa 10 Prozent der Bevölkerung ein erstes Mal geimpft. Systemrelevante Bereiche sind fast vollständig abgedeckt. Bis Ende Februar sollten alle Einwohner das Vakzin erhalten haben. Bis Ende März wird dann allen die zweite Dosis für einen wirksamen Schutz gespritzt.

Lebensmittelausgabe an die Bevölkerung läuft

10.01.2031 09:48, HQDH: Das Militär verteilt seit sechs Tagen Lebensmittelrationen an die Bevölkerung. Bei den vereinbarten Hausbesuchen testet medizinisches Fachpersonal gleichzeitig die Bürger und Bürgerinnen auf das CV29-Virus. Die Regierung empfiehlt einen Notvorrat an Lebensmitteln, Medikamenten und anderen Verbrauchsgütern für rund einen Monat zu halten. Eine minimale Bargeldreserve in kleinen Scheinen wird auch empfohlen.

Lebenslange Bildung für alle gestartet

10.01.2031 09:21, HQDH: Neben der obligatorischen Schulbildung lanciert die Regierung eine Grundausbildung für die gesamte Bevölkerung. Sie soll in jährlichen Wiederholungsprogrammen Stoff für das tägliche Leben vermitteln. Folgende Themenblöcke sind unter anderem vorgesehen:

Eine Bürger-Dienstpflicht für alle zugunsten von Gesellschaft und Umwelt ist in Vorbereitung. Ideen und Freiwillige sind wie immer herzlich willkommen.

Verteilung von Lebensmittelrationen durch das Militär und CV29-Virus-Test vor Ort
Verteilung von Lebensmittelrationen durch das Militär und CV29-Virus-Test vor Ort, DHN

Gerechtigkeit für die Natur, die Arten und das Klima

10.01.2031 08:18, HQDH: Bei der Gründung des Distrikt Helvetia liess Interims-Gouverneur Ben Königsfeld sämtliche Vermögenswerte aller Personen, Firmen und Institutionen beschlagnahmen, welche für die Grosse Krise vorsätzlich oder aus Profitgier verantwortlich waren und sind. Die Spreu vom Weizen zu trennen war eine schwierige Aufgabe, und löste bei den Betroffenen einen Sturm der Entrüstung aus. Mit dem Geld sollen die Folgen und der Schaden der Grossen Krise abgemildert werden.

Schutz und Rückholung aus dem Ausland garantiert

09.01.2031 14:40, HQDH: Die Red Dragon Spezialeinheit übernimmt ab sofort den Schutz und die Rückführung gefährdeter Lebewesen des Distrikt Helvetia im Ausland – im Rahmen des Möglichen. Keiner wird zurückgelassen. Die geforderte Bewaffnung der Überwachungsdrohnen kommt aktuell nicht in Frage. Der Distrikt Helvetia ist neutral und setzt sich aktiv für den Frieden in der Welt ein. Der Einsatz von Waffen kommt nur im äussersten Notfall zur Anwendung und muss von der Regierung autorisiert werden.

Tödlicher Zwischenfall im österreichischen Grenzgebiet

09.01.2031 10:33, HQDH: Gestern Nachmittag schoss ein einheimischer Jäger in den österreichischen Alpen illegal einen Steinbock aus dem Distrikt Helvetia ab. Der Bundeskanzler der Republik Österreich Sebastian Kurz entschuldigt sich für den Abschuss. Er verspricht den Täter zu bestrafen und uns für den Verlust angemessen zu entschädigen, nachdem ihm die Tatbeweise vorgelegt wurden. Gleichzeitig wird mit Österreich wieder über ein gemeinsames Schutzgebiet in den Alpen diskutiert, trotz des Wiederstands aus dem Tourismussektor und der Wirtschaft.

«Während die menschliche Zivilisation in der selbstverschuldeten Grossen Krise untergeht, entsteht im Distrikt Helvetia ein Paradies auf Erden, eine Arche Noah der Hoffnung.»
– Benjamin Königsfeld, Interims-Gouverneur

Flüchtlingszahlen und Not steigen in der Grossen Krise

09.01.2031 09:00, HQDH: Nach Schätzung der UNO-Flüchtlingshilfe sind weltweit 395 bis 420 Millionen Menschen auf der Flucht vor der Grossen Krise. Die CV29-Virus-Pandemie hat diese Völkerwanderung leicht verlangsamt, weil sich praktisch alle Länder abschotten. Die Flüchtlingsströme drängen sich von den Küstenregionen ins Landesinnere, vom Süden in den Norden respektive Richtung Nord- und Südpol. Die Flora und Fauna wandert ebenfalls polwärts und zieht sich in höhere Lagen zurück.

Deutlich steigende Meeresspiegel, Überflutungen, Feuer, Trockenheit, extreme Unwetter, Monsterstürme, mörderische Hitzewellen, Dürreperioden und sterbende Ökosysteme sind dafür verantwortlich. Die daraus resultierenden Hungersnöte, Massenmigration und Ressourcenkriege stehen vor den Toren Europas, Nordamerikas, Russlands und Chinas. Aufgrund des Dominoeffekts verschiedener Klima-Kippelemente lag die globale Erhitzung 2030 bei 2.56 Grad Celsius. Die Lage ist seit Jahren ausser Kontrolle und die Prognosen der Wissenschaft sind düster.

Silbergrauer Steppenwolf in der Magadinoebene, der wahrscheinlich aus Osteuropa zugewandert ist
Silbergrauer Steppenwolf in der Magadinoebene, der wahrscheinlich aus Osteuropa zugewandert ist

Verwirklichung der Charta Universalis

08.01.2031 17:31, HQDH: Der Interims-Gouverneur Ben Königsfeld und Vize-Gouverneurin Amaya Gubser setzen schrittweise die Forderungen aller Pflanzen, aller Tiere, aller Insekten, aller Lebewesen der Erde um. Bis 2040 soll mindestens 90 Prozent der Fläche des Distrikt Helvetia gesäubert, entgiftet und renaturiert sein. Als Ansporn dient die Charta Universalis, die alle Lebewesen und alle Lebensquellen für gleich erklärt. Wir kämpfen für die Gleichheit aller.

Umsetzung des Klimaaktionsplans

08.01.2031 17:20, HQDH: Der Klimaaktionsplan der Klimastreik-Bewegung dient als Grundlage für die Schaffung des Schutzgebiet Distrikt Helvetia. Er zeigt technisch machbare und sozial gerechte Wege auf, um die Forderung nach netto null Treibhausgasen möglichst rasch zu erreichen. Wir kämpfen für eine bessere Welt.

Schwierige Finanzlage, faire Steuern und Renten

08.01.2031 12:38, HQDH: Die finanzielle Situation bleibt wie 2030 weiter angespannt. Die Steuern werden monatlich direkt vom Lohn abgezogen. Unternehmens- und Vermögenssteuern werden aufgrund der jährlichen Deklaration ebenfalls monatlich in Rechnung gestellt. Höhere Einkünfte, Vermögen und Umsätze werden höher besteuert, tiefere entsprechend tiefer. Die Steuerberechnung erfolgt unter Berücksichtigung des ökologischen Fussabdrucks im Quadrat. Die monatlichen Renten werden aufgrund der Gesamtlohnsumme berechnet und sozial verteilt.

Diebstahl und Schmuggel von Impfstoff verhindert

07.01.2031 15:48, HQDH: Eine Sondereinheit der Polizei verhaftet mutmasslichen Dieb von Impfdosen gegen das CV29-Virus an der Grenze zu Deutschland. Der gestohlene Impfstoff sollte in der Nacht über den Rhein nach Norden geschmuggelt werden. Nach den Drahtziehern der kriminellen Organisation wird ermittelt.

Polizei verhaftet Impfstoff-Dieb im nördlichen Grenzgebiet
Polizei verhaftet Impfstoff-Dieb im nördlichen Grenzgebiet, DHN

Post kämpft mit verzögerter Auslieferung

07.01.2031 12:56, HQDH: Die Postzustellung erfolgt mit der Bahn und Elektrofahrzeugen. Briefe werden wie gewohnt zugestellt. Bei Paketen und Lieferungen aus dem Ausland kommt es zu Verzögerungen von mehreren Tagen, weil nicht genügend synthetischer Treibstoff für den Transport zur Verfügung steht. Der internationale Postverkehr ist weitgehend unterbrochen.

Mobilfunksabotage verhindert baldige Inbetriebnahme

07.01.2031 12:43, HQDH: Die Mobilfunkinfrastruktur wurde von unbekannten Tätern zerstört oder beschädigt. Am mehreren Standorten wurden wichtige Komponenten gestohlen. Aufgrund der weltweiten Pandemiekrise ist die Beschaffung von Ersatzteilen sehr schwierig. Das Mobilfunknetz bleibt deshalb bis auf weiteres ausser Betrieb. Zu den Tätern und deren Motiven laufen Ermittlungen. Der Interims-Gouverneur Ben Königsfeld bittet die Bevölkerung, sachdienliche Hinweise und verdächtige Beobachtungen umgehend der Polizei zu melden (Polizeinotruf 117).

Distrikt Helvetia verurteilt Aufstand der Trumpisten in den USA

07.01.2031 05:08, HQDH: Der Interims-Gouverneur Ben Königsfeld verurteilt die Unruhen und den Sturm auf das Kapitol in Washington, D.C. Ausgelöst wurden diese Proteste durch wütende Trump-Anhänger. Sämtliche Vermögenswerte, welche mit der Trump-Bewegung in Verbindung stehen, wurden im Distrikt Helvetia eingefroren.

Amaya Gubser besucht die Grenzwächter im Tessin an der Grünen Grenze zu Italien
Amaya Gubser besucht die Grenzwächter im Tessin, an der Grünen Grenze zu Italien, DHN

Grenzbesuch und Wolfsfährte

06.01.2031 18:05, Zürich: Vize-Gouverneurin Amaya Gubser bringt dem südlichen Grenzwachtkorps zum Dank Dreikönigskuchen mit. Zusammen mit Grenzwächtern besucht sie im Tessin die Grüne Grenze zu Italien. Der Grund ist ein silbergrauer Steppenwolf in der Magadinoebene, der wahrscheinlich über Norditalien aus Osteuropa zugewandert ist.

Distrikt Helvetia lehnt Forderungen der Wirtschaft ab

05.01.2031 22:16, Zürich: Der aus Berlin angereiste Paul Gutmann, Wirtschaftsanwalt und Präsident von economiesuisse, fordert im Namen der Wirtschaftselite die sofortige Wiederherstellung der Schweizerischen Eidgenossenschaft und vollständige Rückgabe aller zurückgelassenen Vermögenswerte. Vize-Gouverneurin Amaya Gubser lehnt diese pauschalen Forderungen bei einem Treffen in Zürich ab. Sie ist aber an einer konstruktiven Zusammenarbeit beim Aufbau des Distrikt Helvetia als Naturschutzgebiet interessiert.

«Die Wirtschaft, die Reichen und die Mächtigen müssen ihren Anteil zum Wiederaufbau der zerstörten Lebensgrundlage auf der Erde leisten.»
– Amaya Gubser, Vize-Gouverneurin

Vize-Gouverneurin Amaya Gubser empfängt Paul Gutmann in Zürich
Vize-Gouverneurin Amaya Gubser empfängt Paul Gutmann in Zürich, DHN

Verhandlungen mit Nachbarländern gescheitert

05.01.2031 19:01, HQDH: Der Interims-Gouverneur Ben Königsfeld bricht die Verhandlungen mit den Anrainerstaaten ergebnislos ab. Eine Kooperation bei der gemeinsamen Verwaltung und Sicherung der angrenzenden «Naturschutzgebiete» mit Deutschland (Bodensee), Frankreich (französischer Jura, französische Alpen und Lac Leman), Italien (italienische Alpen) und Österreich (Alpen und Bodensee) kommt vorläufig nicht zustande. Die erwartenden Einreiseerleichterungen für diese Länder sind damit vom Tisch.

Traurige Bilanz bestätigt sich

05.01.2031 13:43, HQDH: Gemäss erstens Schätzungen sind seit dem 24. Februar 2030 mindestens 7'082'000 Menschen der CV29-Virus-Pandemie zum Opfer gefallen. Alle hochrangigen Regierungsmitglieder sind tot. Etwa 1'234'322 Personen sind ins Ausland geflüchtet. Die herrschende Elite hat die Schweiz verlassen. Die laborbestätigten Fälle betragen seit Ende Jahr 13'685 und die Todesfälle sind etwas niedriger. Wir ehren die Heldinnen und Helden an der Front, die täglich ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, um bis zum Umfallen für jedes Menschenleben zu kämpfen.

Amaya Gubser wird Vize-Gouverneurin

04.01.2031 23:55, HQDH: Amaya Gubser wird vom Rat der Weisen zur Vize-Gouverneurin ernannt. Die international bekannte Biologin soll die Beziehungen mit dem Ausland pflegen und für den Distrikt Helvetia werben. Sie spricht sieben Sprachen, darunter alle Landessprachen, und soll auch Kontakt zu noch unbekannten Lebensformen aufnehmen. Der Interims-Gouverneur Ben Königsfeld freut sich darauf, mit der Kommunikationsexpertin zusammenzuarbeiten.

Mobiles Hauptquartier mit Ben Königsfeld im Feldeinsatz
Mobiles Hauptquartier mit Ben Königsfeld im Feldeinsatz, DHN

Energieversorgung und Infrastruktur

04.01.2031 13:59, HQDH: Die Elektrizitätsversorgung ist gewährleistet und dank erneuerbaren Energien langfristig gesichert. Die IT- und Netzwerkinfrastruktur ist voll funktionsfähig. Die Mobilfunkkommunikation ist seit Jahresbeginn weitgehend ausgefallen. An einer raschen Lösung wird gearbeitet. Die Festnetztelefonie funktioniert. Offizielle Mitteilungen werden über das Internet, Radio und Fernsehen verbreitet.

Lebensmittel- und Wasserversorgung

04.01.2031 13:50, HQDH: Die Versorgung mit Lebensmitteln wird in den kommenden Wochen nicht ausreichen. Deshalb wird das Militär ab sofort für die Bevölkerung Notrationen zur Verfügung stellen. Die Selbstversorgung in der Landwirtschaft soll bis im Sommer auf 100 Prozent erhöht werden. Die Aufbereitung von sauberem Trinkwasser ist gesichert. Das Sammeln und Speichern von Regen- und Schmelzwasser wird Pflicht. Die Krisen-Notrufnummer 111 hilft.

«Mit dem mobilen Hauptquartier bin ich immer bei den Lebewesen, die mich am dringendsten brauchen.»
– Benjamin Königsfeld, Interims-Gouverneur

Personen- und Warentransport

04.01.2031 13:05, HQDH: Personentransporte sind nur für absolut lebensnotwendige Aktivitäten erlaubt. Der Export und Import von Waren erfolgen fast ausschliesslich per Bahn und Schiff. Jeglicher Flug- und Schiffsverkehr ist ausser für lebensnotwendige Aufgaben untersagt. Über dem Distrikt Helvetia wurde eine internationale Flugverbotszone eingerichtet. Die Treibstoffreserven sind knapp. Die Produktion von synthetischen Treibstoffen wird zur Deckung des eigenen Bedarfs ausgebaut.

Grenzkontrolle und Einreise

04.01.2031 12:44, HQDH: An den wenigen noch offen Grenzübergänge finden Kontrollen statt. Wer in den Distrikt Helvetia einreisen will, muss 14 Tage in Isolation in einem Grenzlager, einen Impfnachweis erbringen und einen abschliessenden Gesundheitscheck bestehen. Autonome Allwetterdrohnen mit Wärmebildkameras überwachen zusammen mit dem Grenzwachtkorps die Grenze rund um die Uhr. Grenzüberschreitende Tierbewegungen werden ebenfalls aufgezeichnet. Die Ein- und Ausgänge der Auto- und Bahntunnels im Grenzgebiet sind mit hermetischen Panzertüren gesichert.

Interims-Gouverneur Benjamin Königsfeld wird gegen das tödliche CV29-Virus geimpft
Interims-Gouverneur Benjamin Königsfeld wird gegen das tödliche CV29-Virus geimpft, DHN

Impfaktion gestartet

03.01.2031 09:17, HQDH: Ab sofort lässt sich das Personal für lebensnotwendige Aktivitäten impfen (Gesundheitswesen, Polizei, Feuerwehr, Grenzschutz, Militär usw.). Die restliche Bevölkerung soll gemäss Notfallplan (abgestuft nach Risiko) rasch geimpft werden. Der Impfbetrieb läuft rund um die Uhr. Für jede geimpfte Person spendet der Distrikt Helvetia eine Impfung für ein befreundetes Entwicklungsland. Die Red Dragon Spezialeinheit konnte dafür auf dem Schwarzmarkt zu günstigen Konditionen ausreichend Impfdosen beschaffen.

Totaler Shutdown beginnt am Montag

03.01.2031 09:00, HQDH: Der Interims-Gouverneur Ben Königsfeld ordnet ab dem 4. Januar 2031 einen totalen Shutdown für den Distrikt Helvetia an. Nur absolut lebensnotwendige Aktivitäten werden aufrechterhalten. Ausnahmen gibt es keine. Diese Regelung gilt solange, bis die laborbestätigten Fälle mindestens 14 Tage lang unter 10 sind. Die Ordnungskräfte sind für die Umsetzung verantwortlich.

«Während der Bund und die Kantone debattieren, schafft die Natur Fakten.»
– Benjamin Königsfeld, Interims-Gouverneur

Distrikt Helvetia ist Schutzgebiet

03.01.2031 03:14, HQDH: Der Interims-Gouverneur Ben Königsfeld erklärt den Distrikt Helvetia zum neutralen Schutzgebiet. Natur-, Arten- und Klimaschutz haben oberste Priorität. Alle anderen Aktivitäten und der Mensch haben sich diesen Zielen unterzuordnen (siehe Charta Universalis). Die Bevölkerungsdichte soll von maximal 20 Einwohnern pro km² in den nächsten zehn Jahren auf ein bis zwei Personen gesenkt werden.

«Alle sind gleich. Alle Lebewesen. Egal ob Mensch, Tier, Pflanze und so weiter.»
– Charta Universalis

Charta Universalis – Gleichberechtigung für alle

03.01.2031 00:00: Alle Lebewesen und alle Lebensquellen sind gleich. Vom Mikroorganismus bis zum Menschen. Von der Erde bis zum uns bekannten Universum. Alles was in irgendeiner Form lebt, Leben ermöglicht, Lebewesen beherbergt oder dazu fähig sein wird, ist gleich. In der Vergangenheit, im Jetzt und in der Zukunft.

Fatale Durchseuchung – der Anfang vom Ende

31.12.2030 23:55, Schweizerische Eidgenossenschaft, Bern: Am 12. Januar 2030 gab der Bundesrat nach langem Zögern zu, die gesamte Bevölkerung durchseuchen zu lassen. Das Festhalten am Wintertourismus in der Schweiz, im Gegensatz zu allen Nachbarländern, hatte uns im Dezember 2030 das CV29-Virus ins Land gebracht. Die wissenschaftliche Task Force warnte vor einer möglichen Überlastung des Gesundheitswesens und einem Kollaps der zivilen Gesellschaft, aber der Druck von der Wirtschaft und bürgerlichen Parteien FDP und SVP war zu gross. Am gleichen Tag wurden die Isolation und Quarantäne für alle Infizierten aufgehoben. Die Präsidentin des Expertenrats wies wegen den zu erwartenden hohen Ansteckungszahlen, auf das Risiko einer Virusmutation oder von Langzeitfolgen hin. Diese Warnrufe wurden aber von der Politik verdrängt.

Schon bald kam aufgrund der sehr vielen Krankheitsfälle das öffentliche Leben zum Stillstand. CV29-Virus Tests mussten eingestellt werden, weil die limitierte Testkapazität erschöpft war. Als die Sequenzierung nach 20 Tagen Hinweise auf eine neue gefährlichere Variante ergaben, war es bereits zu spät. Alle angesteckten Personen starben nach vier bis sechs Wochen, ohne dass die Medizin etwas dagegen tun konnte. Ein Grossteil der Bevölkerung wurde innert weniger Monate dahingerafft. Der Bundesrat ging ein hohes Risiko ein und spielte mit der Gesundheit der Menschen.

Die Armee, der Zivilschutz und Private versuchten so lange als möglich die Grundversorgung sicherzustellen. Die Personalausfälle führten zu immer mehr Engpässen im Gesundheitswesen, dem Verkehr und der Energieversorgung. Der Bundesrat, das Parlament sowie die Kantonsregierungen verschwanden praktisch völlig. Selbst der Bevölkerungsschutz war immer weniger handlungsfähig. Viele Schweizerinnen und Schweizer flohen ins Ausland, und trugen so zur Ausbreitung der CV29-Virus Pandemie bei. Die Pandemiekrise erreichte im Herbst 2030 ihren Höhepunkt.

In dieser schwierigen Lage suchten zurückgekehrte Diplomaten nach einer Lösung und schlugen eine demokratische Volkswahl vor. Der in Südafrika lebende Benjamin Königsfeld sollte eine neue Regierung bilden und die Schweiz aus dieser Krise führen. Er wurde heute, am 31. Dezember 2030, mit einer komfortablen Zweidrittelmehrheit zum Interims-Gouverneur für eine Probezeit von drei Monaten gewählt. Sein Regierungsprogramm fokussiert auf Gleichheit für alle Lebewesen sowie Natur-, Umwelt- und Klimaschutz.

«Der beste Schutz gegen Pandemien sind artenreiche und widerstandsfähige Ökosysteme.»
– Benjamin Königsfeld, Interims-Gouverneur

Steckbrief

Karte der Schweiz mit Flagge
Motto: “Unus pro omnibus, omnes pro uno” («Einer für alle, alle für einen»)
Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch und Englisch
Hauptstadt: Mobiles HQDH (Hauptquartier Distrikt Helvetia)
Staats- und Regierungsform:  Protektorat (vorher inoffizielle Lobbykratie)
Regierung: Benjamin Königsfeld (Gouverneur), Amaya Gubser (Vize-Gouverneurin), Rat der Weisen, Volksvertretung durch das Losverfahren gewählter Bürger und Bürgerinnen für ein Jahr (246 Mitglieder), Rat der Arten der alle Lebewesen basierend auf der biologischen Systematik vertritt
Fläche: 41'285 km² (ehemaliges Staatsgebiet der Schweiz)
Einwohnerzahl: 694'000 (bei Gründung 825'700 und vor Ausbruch der Pandemie 9'142'022, 31. Dezember 2029)
Währung: Schweizer Franken (CHF)
Gründung: 1. August 1291 nach Legende als «Ewiger Bund» (Rütlischwur), 12. September 1848 als moderner Bundesstaat, 3. Januar 2031 als Schutzgebiet
Nationalhymne: Never Back Down von Two Steps from Hell
Nationalfeiertag:  1. August

Wichtige Hinweise

Distrikt Helvetia ist eine fiktive Geschichte über die Schweiz, die 10 Jahre in der Zukunft spielt, und einen starken Bezug zur aktuellen Gegenwart hat. Die Berichterstattung wird für die geplante Comic-Serie Nova verwendet. In der Welt im Massstab 1:6 von 2031 wird das Virus der Corona-Pandemie nicht als SARS-CoV-2 sondern als CV29 bezeichnet, und verursacht wie das Ebolavirus eine extrem hohe Sterblichkeit.

Die Ansteckungs- und Todesfalldaten werden seit anfangs Jahr aus den Kennzahlen zur Coronavirus-Pandemie in der Schweiz und in Liechtenstein des Bundesamt für Gesundheit (BAG) berechnet.

Wenn der Distrikt Helvetia die Corona-Massnahmen inklusive der Impfkampagne des Bundes und der Kantone umgesetzt hätte, wäre vier Monate nach der Gründung schätzungsweise weniger als 10 Prozent der Bevölkerung am Leben, dass wären nur die vollständig geimpften Personen. Gleichzeitig hätten sich sehr wahrscheinlich, wegen den laschen Grenzkontrollen für Einreisende, neue mutierte Virusvarianten aus Indien oder Mexiko im Land ausgebreitet.

Die Berichterstattung dauert vom 3. Januar bis zum 14. April 2021. Ergänzungen stammen vom 31. Dezember 2020, vom 24. Dezember 2021 bis zum 6. Januar 2022 und vom 24. Februar 2022.

Darstellerinnen und Darsteller

In den Haupt- und Nebenrollen dieser Miniatur-Welt stehen viele bekannte und unbekannte Personen. Darunter sind Schauspieler und Schauspielerinnen wie Sir Ben Kingsley, Bob Odenkirk, Gwyneth Paltrow, Gary Oldman, Jessica Biel, Alicia Vikander, Robert Downey Jr., Scarlett Johansson, Taylor Kitsch, Wentworth Miller, Bryan Cranston, Aaron Paul, Chris Evans, Halle Berry, Russell Crowe, Shameik Moore, Dafne Keen und Edward Furlong. Die folgenden «historischen» Persönlichkeiten sollten nicht vergessen werden: Wladimir Putin, Charlie Chaplin, Sun Yat-sen und Mark Hamill als Baby Luke Skywalker aus der Star Wars Saga. Möge die Macht mir Dir sein.

Quelle Bilder: Distrikt Helvetia News (DHN)